Hilfen: Geldgeber reisen ergebnislos aus Athen ab

20. März 2016, 11:03
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Prüfung der griechischen Reformbemühungen soll nach Ostern fortgesetzt werden – Presse berichtet von Streit

Athen – Vertreter der internationalen Geldgeber haben die Prüfung der Fortschritte der griechischen Reformbemühungen vorerst ohne konkretes Ergebnis beendet. "Sie werden nach Ostern wieder zurückkehren", sagte ein Mitarbeiter des Finanzministeriums in Athen Sonntag früh.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen unter anderem weitere Kürzungen der Pensionen, Steuerthemen sowie geplante Privatisierungen. Es habe erhebliche Unstimmigkeiten gegeben, berichtete die griechische Presse am Sonntag.

Die griechische Regierung kann erst mit weiteren Hilfsgeldern rechnen, wenn sich beide Seiten auf alle Maßnahmen verständigt haben, mit denen die Finanzen des fast bankrotten Landes stabilisiert werden sollen. Es geht um das 2015 grundsätzlich vereinbarte dritte Hilfsprogramm in Höhe von bis zu 86 Milliarden Euro. Ansonsten droht Griechenland bis zum Sommer erneut die Zahlungsunfähigkeit. (APA, 20.3.2016)

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    foto: apa / afp / charlier
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