US-Soldat im Irak getötet

19. März 2016, 22:48
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Pentagon macht IS-Jihadisten verantwortlich

Bagdad/Washington – Bei einem Raketenangriff der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) im Irak ist nach Angaben des Pentagon ein US-Soldat getötet worden.

Der Marineinfanterist sei am Samstag unter IS-Beschuss geraten und gestorben, als er einem erst kürzlich errichteten Stützpunkt der Anti-IS-Koalition in der Nähe von Makhmour im Nordirak Feuerunterstützung gegeben habe, teilte das US-Verteidigungsministerium in Washington mit. Mehrere weitere US-Marineinfanteristen seien verletzt worden.

Der Bezirk Makhmour liegt 70 Kilometer südöstlich der IS-Hochburg Mossul. Laut Pentagon war es das zweite Mal seit dem Beginn des internationalen Einsatzes gegen den IS im Irak im Sommer 2014, dass ein US-Soldat getötet wurde.

Die Hauptaufgabe der USA und anderer ausländischer Verbündeter liegt in Luftunterstützung für die irakische Regierungstruppen und ihre Verbündeten. Die USA und andere führende Mitglieder der Koalition wie Großbritannien, Frankreich und Italien haben aber auch bedeutende Bodentruppen-Kontingente im Irak stationiert, die die irakischen Truppen ausbilden und beraten sollen. (APA, AFP, 19.3.2016)

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