Massereichste Sterne lassen Astronomen rätseln

19. März 2016, 07:00
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foto: nasa, esa, p crowther (university of sheffield)
Blick auf das Zentrum des Tarantelnebels in der Großen Magellanschen Wolke mit einer Ballung junger, bläulicher Sterne – darunter auch einige gewaltige Brocken.

Sheffield – Astronomen um Paul Crowther von der Uni Sheffield haben mit dem Hubble-Teleskop die bisher größte bekannte Gruppe massereicher Sterne entdeckt. Der Sternhaufen R136 umfasst allein neun stellare Riesen mit der mehr als 100-fachen Sonnenmasse.

Diese in den "Monthly Notices of the Royal Astronomical Society" veröffentlichte Entdeckung wirft Fragen zur Entstehung solcher Massemonster auf, denn bisher galten sie als Resultat verschmolzener Doppelsterne. Das erscheint angesichts ihrer Häufung in R136 jedoch unwahrscheinlich. (red, 19.3.2016)

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