Bergführer entdeckte zufällig Mann in Gletscherspalte in Tirol

18. März 2016, 15:33
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In zwölf Metern Tiefe – Alpinist erlitt laut Polizei Polytrauma

St. Leonhard im Pitztal – Ein Bergführer hat Freitagmittag im Bereich der 3.768 Meter hohen Wildspitze im Tiroler Oberland zufällig einen in eine Gletscherspalte gestürzten Alpinisten entdeckt. Der Mann setzte die Rettungskette in Gang, woraufhin der Verunglückte von Bergrettern aus rund zwölf Metern Tiefe geborgen wurde, teilte die Polizei der APA mit.

Der Alpinist war ansprechbar, erlitt laut Exekutive jedoch ein Polytrauma. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen. Dort wurde er im Schockraum behandelt.

Bei dem Mann dürfte es sich um einen Tourengeher gehandelt haben, da er entsprechende Schuhe an hatte. Tourenskier wurden jedoch nicht gefunden, hieß es. Die nähere Identität des nach Angaben der Polizei deutschsprachigen Mannes stand vorerst nicht fest.

Der Bergführer, der alleine unterwegs war, alarmierte sofort die Rettungskräfte. Im Einsatz standen rund zwölf Mann der Bergrettung sowie der Rettungshubschrauber "Martin 8" und der Polizeihubschrauber "Libelle". (APA, 18.3.2016)

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