Europäisches Recherchenetz mit "Spiegel" und "Falter"

18. März 2016, 13:34
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Der "Spiegel" und acht weitere Redaktionen initiieren das Netzwerk "European Investigative Collaboration" (EIC)

Hamburg/Wien – Das deutsche Nachrichtenmagazin der "Spiegel" und acht weitere Redaktionen gründen das journalistische Netzwerk "European Investigative Collaboration" (EIC), das gab der Spiegel Verlag am Freitag in einer Aussendung bekannt. Aus Österreich ist die Wiener Stadtzeitung "Falter" mit dabei.

Zu den weiteren Partnern gehören neben "Spiegel" und "Falter" noch "El Mundo" (Spanien), "L'Espresso" (Italien), "Le Soir" (Belgien), "Mediapart" (Frankreich), "Newsweek Serbia" (Serbien), "Politiken" (Dänemark) und "RCIJ/The Black Sea" (Rumänien). Weitere Medien könnten folgen. "Die EIC wird weiter wachsen", sagt "Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer, "und uns in der Investigativ-Arbeit noch stärker machen."

Ziel des Netzwerks sei länderübergreifende, investigative Recherche zu vereinfachen. Erstes gemeinsames Projekt ist laut "Spiegel" eine Recherche über den internationalen Handel mit gebrauchten Schusswaffen und die Herkunft jener Waffen, die bei den islamistischen Anschlägen im vergangenen Jahr, etwa in Paris und Kopenhagen, verwendet wurden.

Die Veröffentlichung der Ergebnisse soll in den jeweiligen Landessprachen zeitgleich am Wochenende erfolgen. (red, 18.3.2016)

  • Klaus Brinkbäumer führt das Netzwerk als "Spiegel"-Chefredakteur an.
    foto: apa/dpa/christian charisius

    Klaus Brinkbäumer führt das Netzwerk als "Spiegel"-Chefredakteur an.

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