Teambewerb: ÖSV im Viertelfinale out

18. März 2016, 12:20
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1:3-Auftaktniederlage in St. Moritz gegen Schweden – Sieg an die Schweiz

St. Moritz – Zum dritten Mal in Folge hat die Schweizer Alpinmannschaft den Teambewerb beim alpinen Ski-Weltcupfinale gewonnen. Nach zwei dritten Rängen in Folge schied Weltmeister Österreich am Freitag in St. Moritz bereits im Viertelfinale aus und wurde Fünfter. Für die Eidgenossen gab es damit auch am dritten Bewerbstag beim Saison-Kehraus am WM-Schauplatz von 2017 einen Sieg.

Die für Österreich angetretenen Katharina Truppe, Carmen Thalmann, Marco Schwarz und Manuel Feller mussten sich nach einem Freilos im Achtelfinale gleich im ersten Nationen-Duell Schweden mit 1:3 geschlagen geben, die Kärntnerin Thalmann sorgte in dem Parallel-Slalom bei Traumwetter für den einzigen Sieg, setzte sich gegen Slalom-Weltcup-Siegerin Frida Hansdotter durch.

"Blöd gelaufen. Schweden war ein harter Gegner, das haben wir von Anfang an gewusst. Das war bei uns leider ein bisschen zu wenig", sagte Schwarz, der aber froh war, dass er einmal vor dem Spezialslalom den Hang befahren konnte. "Das Hauptaugenmerk liegt auf Sonntag. Wir haben gut im Kühtai trainiert und sind gut vorbereitet. Ich will noch einmal alles rausholen."

Gutes Finale für die Schweiz

Freuen durfte sich am Freitag aus dem österreichischen Lager Michaela Kirchgasser, die an ihrem 31. Geburtstag zu einer Zeremonie durfte. Geehrt wurden die Top Drei der Kombinationswertungen, die Kugel ging bei den Damen an die Schweizerin Wendy Holdener vor ihrer Landsfrau Lara Gut, Kirchgasser wurde Dritte.

Die Schweizer bejubelten diese Woche bereits die zwei Siege von Beat Feuz in Abfahrt und Super-G sowie den Super-G-Kugelgewinn von Gut, als Gesamtsiegerin war diese ja bereits am vergangenen Sonntag nach den Lenzerheide-Rennen festgestanden.

Im Finale des Teambewerbs setzten sich die Gastgeber bei 2:2-Duell-Gleichstand um 0,04 Sekunden gegen Deutschland durch, Schweden wurde nach einem 3:1-Sieg gegen Frankreich Dritter. (APA, 18.3.2016)

Endklassement: 1. Schweiz – 2. Deutschland – 3. Schweden – 4. Frankreich – 5. Österreich, Norwegen, USA und Italien – 9. Kanada, Slowenien und Tschechien

Nationencup nach 81 von 85 Bewerben:

1. Österreich 10105
2. Italien 8568
3. Frankreich 7247
4. Schweiz 7010
5. Norwegen 5777
6. USA 5107
7. Deutschland 3802
8. Schweden 3265
9. Kanada 2037
10. Slowenien 1590
11. Slowakei 1061
12. Liechtenstein 996
13. Tschechien 630
14. Russland 341
15. Ungarn 222
16. Kroatien 195
17. Finnland 162
18. Großbritannien 111
19. Japan 75
20. Monaco 11
21. Polen 8
21. Argentinien 8
23. Serbien 6
24. Lettland 5

Mannschaft Damen nach 39 von 41 Bewerben:

1. Österreich 4604
2. Italien 4173
3. Schweiz 4145
4. USA 2953
5. Schweden 2290
6. Frankreich 1988
7. Deutschland 1501
8. Kanada 1293
9. Norwegen 1072
10. Liechtenstein 996
11. Slowakei 953
12. Slowenien 890
13. Tschechien 543
14. Ungarn 213
15. Japan 58
16. Russland 15
17. Großbritannien 12
18. Monaco 11
19. Serbien 6
20. Argentinien 6

Mannschaft Herren nach 43 von 45 Bewerben:

1. Österreich 5501
2. Frankreich 5259
3. Norwegen 4705
4. Italien 4395
5. Schweiz 2865
6. Deutschland 2301
7. USA 2154
8. Schweden 975
9. Kanada 744
10. Slowenien 700
11. Russland 326
12. Kroatien 195
13. Finnland 162
14. Slowakei 108
15. Großbritannien 99
16. Tschechien 87
17. Japan 17
18. Ungarn 9
19. Polen 8
20. Lettland 5
21. Argentinien 2

  • Lange Gesichter bei den ÖsterreicherInnen.
    foto: apa/gindl

    Lange Gesichter bei den ÖsterreicherInnen.

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