Harald Gfader: Kopfgeburt & Wolkenmeer

24. März 2016, 11:29
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Der Vorarlberger Künstler hat es sich zur Pflicht gemacht, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen in seinen kreativen Prozess einfließen zu lassen

Einerseits ist es jedes Individuums Freiheit, die Harald Gfader wiederholt thematisiert, andererseits die Verantwortung des Individuums für die Allgemeinheit und Umwelt.

Der Vorarlberger Künstler hat es sich zur Pflicht gemacht, ungefragt und ungebeten, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen in seinen kreativen Prozess einfließen zu lassen. Als leiser Agent provocateur enthüllt er subkutan verborgene Strukturen von Macht und Ohnmacht. Entfremdung, Entwurzelung des Natürlichen sind Dauergäste in seinen Werkblöcken.

Die Konfrontation des Betrachters mit sich selbst ist Intention. Nichts ist vorgegeben. Selbständiges Hinterfragen von Handeln und Denken ist das (nicht) formulierte Ziel. Wider Inszenierungsmeisterschaften des Öffentlichen. Für Ehrlichkeit, Echtheit. Gespickt mit Wortfetzen, Kopfgeburten und Wolkenmeeren. (Gregor Auenhammer, Album, 24.3.2016)

Harald Gfader, "Privat am Strand". € 20,- / 32 Seiten. Göfis 2016.

Harald Gfader, "Honig Wolken". € 20,- / 16 Seiten. Göfis 2016. Info: hgfader@gmx.net. Ausstellungstipp: Gfaders "Offene Zusammenhänge". Bis 26. 3. in der Galerie Z, 6971 Hard, Landstraße 11

  • Indem Harald Gfader aktuelle Ereignisse kommentiert, erhalten gesellschaftliche Missstände und private Emotionen viel Raum in seinem kreativen Schaffen. Suchend bewahrend.
    collage von h. gfaders aktuellen werkdokumentationen, fotografiert von lukas friesenbichler

    Indem Harald Gfader aktuelle Ereignisse kommentiert, erhalten gesellschaftliche Missstände und private Emotionen viel Raum in seinem kreativen Schaffen. Suchend bewahrend.

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