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Warum Bio immer besser ist

1. April 2016, 10:18

"Bio" oder "nicht bio", diese Frage stellt sich eigentlich nicht. Auch wenn Lobbys und Lebensmittelindustrie sich redlich Mühe geben, am Image der Bio-Branche zu kratzen – die Fakten sprechen für sich: Bio-Lebensmittel sind gesünder, nachhaltiger & ethischer.

Glyphosat ist das am häufigsten gespritzte Unkrautvernichtungsmittel weltweit. Von der Weltgesundheitsorganisation "WHO" wird es als "wahrscheinlich krebserregend" klassifiziert. Damit die Lebensmittel, die damit gespritzt werden, nicht genau wie das Unkraut verenden, müssen sie gentechnisch manipuliert werden. Wir bekommen einen Zweifach-Cocktail aufgetischt: Gentechnisch veränderte und mit Gift gespritzte Nahrung. Unsere Pflanzenvielfalt ist gefährdet, denn die Züchtungen werden dahingehend vorgenommen, dass sie Behandlungen mit dem Breitbandherbizid überstehen. Glyphosat schädigt Mikroorganismen, Würmer, Amphibien und natürlich die Menschen, die die behandelten Lebensmittel essen. So manche Studie deutet auf hormonelle Wirkungen des Spritzmittels hin. Trotzdem wird in der EU gerade diskutiert, ob es für die nächsten 15 Jahre wieder zugelassen wird.

Bio verzichtet auf Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln

In der biologischen Landwirtschaft werden keine chemischen Spritzmittel und keine Handelsdünger eingesetzt. Klar, dass biologische Lebensmittel deswegen kaum mit Pestiziden belastet sind – rund 200 Mal weniger, als jene aus konventionellem Anbau. Das macht sie natürlich automatisch auch gesünder, denn beim Konsum nehmen wir dementsprechend weniger Umweltgifte zu uns. Dass der Einsatz von Gentechnik in der biologischen Landwirtschaft verboten ist, versteht sich von selbst.

Bio schützt die Bienen und das Wasser

Pestizide greifen nicht nur Schädlinge an, sondern auch Bienen. Ohne Bienen haben wir 80% weniger zu essen. Bio hilft also den Bienen – und letztendlich damit auch uns – beim Überleben. Es gibt bereits Regionen auf diesem Planeten, in denen Blüten in Handarbeit bestäubt werden müssen. Nachdem sie ausgetragen werden, versickern Pestizide in der Erde und verunreinigen unser Grundwasser. Für viele Käfer ist das tödlich. Für den Menschen mehr als nur bedenklich.

Bio schont die Ressourcen, ist ethisch und schmeckt besser

Ganz ohne künstliche Zusätze schmecken Obst, Gemüse und auch Fleisch aus biologischer Landwirtschaft besser. Egal ob Pflanze oder Tier – alles bekommt die Zeit, so zu wachsen, wie es die Natur vorgesehen hat und das schmeckt man. Alte Pflanzensorten werden kultiviert und alte Tierrassen werden gezüchtet. Tiere dürfen ein tierwürdiges Leben führen. Der prophylaktische Einsatz von Antibiotika ist verboten. Abgesehen davon braucht die Herstellung von biologischen Lebensmitteln im Schnitt wesentlich weniger Ressourcen. Methan- und Lachgas-Emissionen werden halbiert. 12-15% mehr Co2 wird gebunden.

Jede Stimme zählt

Wir bezahlen einen hohen Preis für billige Lebensmittel. Jeder von uns gibt an der Supermarktkassa seine Stimme ab. Je mehr biologische Lebensmittel gekauft werden, desto weniger Kraft hat die industrielle Lebensmittelproduktion. Desto weniger Raum ist für gespritzte, gentechnisch veränderte Lebensmittel. Desto mehr Platz geben wir unserer Umwelt und nicht zuletzt uns. Der Markt ist definitiv nachfragegesteuert – so einfach ist es.


Informationen zu biologischen Produkten finden Sie auf www.sonnentor.com.

  • Chemische Spritzmittel und Handelsdünger sucht man in der biologischen Landwirtschaft vergeblich.
    foto: sonnentor

    Chemische Spritzmittel und Handelsdünger sucht man in der biologischen Landwirtschaft vergeblich.

  • Biologische Lebensmittel sind automatisch gesünder, denn beim Konsum nehmen wir dementsprechend weniger Umweltgifte zu uns.
    foto: sonnentor

    Biologische Lebensmittel sind automatisch gesünder, denn beim Konsum nehmen wir dementsprechend weniger Umweltgifte zu uns.

  • In der biologischen Landwirtschaft bekommt alles die Zeit, so zu wachsen, wie es die Natur vorgesehen hat – und das schmeckt man.
    foto: sonnentor

    In der biologischen Landwirtschaft bekommt alles die Zeit, so zu wachsen, wie es die Natur vorgesehen hat – und das schmeckt man.

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