Linke Kandidatin Awadalla gibt auf

17. März 2016, 16:27
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Die Schriftstellerin hat nicht genügend Unterstützungserklärungen gesammelt

Wien – Die Schriftstellerin Elfriede Awadalla gibt ihre Kandidatur für die Bundespräsidentschaftswahl auf. Sie hat es nicht geschafft, die 6.000 Unterstützungserklärungen zu sammeln, gab sie in einer Presseaussendung am Donnerstag bekannt. "Ich danke allen, die für mich gelaufen sind und und die sich eingesetzt haben. Aber es wird sich nicht ausgehen."

Die Frist für das Sammeln der Unterstützungserklärungen endet am Freitag um 17 Uhr, es gibt aber eine Nachfrist bis Dienstag, wenn ein Wahlvorschlag eingebracht wird. Dafür sind allerdings 3.600 Euro zu zahlen. "Das sparen wir uns", heißt es dazu aus dem Team von Awadalla zum STANDARD.

Drei Wochen Frist für 6.000 beglaubigte Unterschriften seien für Kandidaten, die keinen Apparat und keine Großspenden zur Verfügung haben, einfach zu kurz, schreibt Awadalla in der Aussendung. "Die Zeit für eine unabhängige linke Kandidatur in Österreich ist noch nicht reif." (red, 17.3.2016)

  • Elfriede Awadalla wird nicht bei der Präsidentenwahl antreten.
    foto: apa/techt

    Elfriede Awadalla wird nicht bei der Präsidentenwahl antreten.

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