Büroknigge und Klischees für die Arbeit im Ausland

Ansichtssache18. März 2016, 12:35
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Andere Länder, andere Sitten: Was gilt es in fernen Büros zu beachten? Zehn Länderbeispiele, nicht ohne Klischees:

Damit der Umzug ins Ausland im neuen Job nicht mit Fettnäpfchen beginnt, gilt es einige Unterschiede zu beachten – die Berater von "viking" haben 15 Fakten gesammelt und in eine Infografik gepackt.

Alles nur Klischees oder haben Sie die ein oder andere Besonderheit im Ausland erlebt? Wir freuen uns auf Ihre Postings! (red, 18.3.2016)

Wir starten in den Niederlanden: Bitte pünktlich sein und angemessen – nicht zu leger – kleiden. Außerdem sollte man sich nicht vor Kollegen oder dem Chef betrinken, das gilt wahrscheinlich für viele andere Länder auch.

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grafik: viking

In Deutschland gehört es sich angeblich, die wichtigste Person zuerst zu grüßen. Und: Pünktlichkeit ist auch hier wichtig. Viel Lob solle man sich von deutschen Kollegen besser nicht erwarten.

In Frankreich geht es scheinbar etwas lockerer zu – zumindest wird empfohlen viele Kaffeepausen einzulegen. Von Führungskräften wird aber erwartet ja nicht zu früh das Büro zu verlassen. Und: Sich ja nicht zu viele Fehler in der französischen Sprache erlauben, das ist hier ein faux-pas!

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Italiener stehen auf Kontakt, zumindest laut den Viking-Tipps: Zur Begrüßung mindestens die Hand reichen, manchmal kann es auch eine Umarmung oder Bussis geben. Auch in der Mittagspause solle man sich lieber zu den Arbeitskollegen gesellen, als allein vor dem Computer zu essen. Aber Achtung: In Gesprächen dennoch nicht zu viel privates ausplaudern.

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Persönliche Fragen sind auch in Saudi-Arabien absolut nicht angebracht, weil Arbeit und Privatleben strikt getrennt sind. Alkohol ist tabu, die neuen Kollegen also besser nicht auf ein Begrüßungs-Gläschen einladen. Entspannter läuft die Zeiteinteilung: Zuspätkommen gehört zum Arbeitsalltag.

Ganz anders in Spanien: Das Bier mit Kollegen nach Feierabend gehört dazu, genau so wie sich über alles zu beschweren., um mit Kollegen ins Gespräch zu kommen. Die Wortwahl darf dabei auch politisch unkorrekt sein.

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Auch in China heißt es lange bleiben – aber nicht um später auf ein Bier zu gehen, sondern um jedenfalls länger als der Chef zu arbeiten. Diesen sollte man übrigens auch nie korrigieren, zumindest nicht in Meetings. Die wichtigsten Entscheidungen werden angeblich bei Mittagessen getroffen. Bewirbt man sich in China für einen Job sollte man auf jeden Fall zu früh erscheinen.

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Tea Time wird in Großbritannien ernst genommen – um dazuzugehören also die Erfrischungspausen mit zelebrieren und am besten über das schlechte Wetter smalltalken. Viel Wert sind den Briten auch Regeln, also unbedingt an die Vorschriften halten.

In den USA läuft alles direkter: Man darf deswegen ruhig mit den eigenen Erfolgen prahlen und sollte immer schnell auf den Punkt kommen. Beim Kennenlernen ist ein fester Händedruck wichtig, das verrate schon viel über die eigene Persönlichkeit.

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grafik: viking

Last but not least die Eigeneheiten aus Russland: Auch hier ist es üblich, Dinge ohne Umschweifen direkt anzusprechen. Harte Arbeit wird erwartet, aber der Spaß soll dabei nicht zu kurz kommen. Die Kollegen lernt man am besten in einer Kaffee- oder Rauchpause kennen. Jedenfalls sollte man in russischen Büros immer gut gekleidet sein und auf das Äußere Wert legen.

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