Luftverschmutzung: Mexikos Hauptstadt vergiftet sich

17. März 2016, 14:17
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Luftqualität in Hauptstadtregion verschlechtert sich seit Jahren – Auslöser für aktuellen Umweltalarm waren ein Hochdruckgebiet und intensive Sonneneinstrahlung

Mexiko-Stadt – Angesichts des Umweltalarms in Mexiko-Stadt hat Präsident Enrique Pena Nieto Maßnahmen zur Reduzierung der Luftverschmutzung in der Millionenmetropole angeordnet. Unter anderem solle das Umweltministerium neue Abgasregelungen für die Autozulassung erlassen, sagte der Staatschef am Mittwoch nach einem Treffen mit Ministeriumsvertretern.

Ziel sei es, die Luftqualität zu verbessern und die Gesundheit der mehr als 20 Millionen Menschen im Großraum Mexiko-Stadt zu schützen.

Wegen überhöhter Ozonwerte war am Montag erstmals seit mehr als zehn Jahren wieder Umweltalarm in der mexikanischen Hauptstadt ausgelöst worden. Die Luftqualität in der Region verschlechtert sich seit Jahren. Konkrete Auslöser für den jüngsten Alarm waren ein Hochdruckgebiet und intensive Sonneneinstrahlung. Am Mittwoch durften Autos mit bestimmten Nummernschildern nicht fahren, die Benutzung von Metro und Bussen war kostenlos. (APA, dpa, 17.3.2016)

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