7,2 Stunden schläft der Österreicher im Schnitt

16. März 2016, 14:59
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14- bis 19-Jährige sind laut einer Umfrage mit 8,7 Stunden die Spitzenreiter. Wer wenig verdient, schläft auch weniger, nur 24 Prozent schlafen ohne jegliche Probleme

Wien – Passend zum Weltschlaftag am Freitag hat eine Integral-Umfrage die Schlafdauer der Österreicher ermittelt. Demnach schlafen sie jeden Tag durchschnittlich 7,2 Stunden, die 14- bis 19-Jährigen halten dabei mit 8,7 Stunden die Spitzenreiterposition. Am kürzesten schlafen demnach mit 6,8 Stunden die 30- bis 39-Jährigen.

Ziemlich im Schnitt liegen die Pensionisten mit mehr als sieben Stunden. Dabei besteht auch eine Korrelation zwischen Schlafdauer und Einkommen: In Haushalten mit weniger als 2.000 Euro Monatseinkommen schlafen die Menschen im Schnitt auch etwas kürzer.

Aufwachen in der Nacht als verbreitetes Ärgernis

Auch Schlafprobleme wurden im Februar bei 500 Personen ab 14 Jahren, die repräsentativ für die Bevölkerung stehen, abgefragt. Hier führt mit 49 Prozent das Aufwachen kurz vor dem Läuten des Weckers. Knapp dahinter folgt das Aufwachen mitten in der Nacht, wovon 44 Prozent zumindest gelegentlich betroffen sind – insbesondere Teenager und Personen ab 70 Jahre.

24 Prozent brauchen aus ihrer Sicht zu lange zum Einschlafen. Über Albträume klagen zehn Prozent. Besonders Teenager, Wiener und Salzburger werden von diesen heimgesucht. Neun Prozent verschlafen morgens, wobei auch hier die Teenager führen: In dieser Altersgruppe sind es 27 Prozent, die zumindest gelegentlich zu spät aufwachen. Nur 24 Prozent schlafen ohne jegliche Probleme.

Jeder Fünfte hält Mittagsschlaf

Einen Mittagsschlaf gönnt sich unter der Woche jeder Fünfte, am Wochenende immerhin ein gutes Viertel. Spitzenreiter sind hier Personen über 70 Jahre, während Berufstätige in leitenden Funktionen am seltensten Mittagsschlaf halten. Ausschlafen ist ebenfalls ein Privileg der Älteren, denn Personen über 60 Jahre dürfen diese mehr als 20-mal pro Monat. Teenagern ist das hingegen nur knapp sechsmal im Monat vergönnt. (APA, red, 16.3.2016)

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