Reste des Meteoriten vom 6. März gefunden

16. März 2016, 12:50
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Bruchstücke in Bayern gefunden, die "sehr wahrscheinlich" von ihm stammen

Linz – Nachdem am späten Abend des 6. März ein Meteorit im Grenzgebiet zwischen Bayern und Oberösterreich niedergegangen ist, haben nun Linzer Hobby-Astronomen Brocken gefunden, die laut Erwin Filimon, Obmann des Astronomischen Arbeitskreises Salzkammergut,"sehr wahrscheinlich" von diesem stammen.

Der Meteor ...

Mehrere Augenzeugen aus Niederbayern alarmierten damals die Polizei, weil sie einen Feuerball nahe des Isar-Atomkraftwerks bei Landshut gesehen hatten. Die Universitäts-Sternwarte in München bestätigte aber rasch, dass es sich bei der Himmelserscheinung um einen Meteor gehandelt hat.

Auch in Oberösterreich wurde das Phänomen registriert, die automatische Meteoritenortungskamera auf der Sternwarte Gahberg am Attersee fotografierte den Feuerball. Anhand dieser Bilder berechneten Wissenschafter des Astronomischen Instituts der tschechischen Akademie der Wissenschaften in Ondrejov mögliche Fundstellen eventueller Meteoriten. 15 Personen, darunter sechs Mitgliedern der Linzer Astronomischen Gemeinschaft, machten sich daraufhin auf die Suche.

... der Meteoriten hinterließ

Einer der Linzer hatte Erfolg: Er soll am Wochenende auf bayerischem Gebiet nahe der Grenze zum oberösterreichischen Bezirk Braunau am Inn auf Meteoriten gestoßen sein. Sie werden noch in Labors analysiert, daher wollte Filimon vorerst noch nicht allzu viel dazu verraten. Nur soviel: Es sei "sehr wahrscheinlich", dass es sich um Teile des Meteoriten von Anfang März handle. Laut dem Linzer Astronomen Herbert Raab dürften einige Brocken in den Inn gefallen, die größeren aber auf der bayerischen Seite des Grenzflusses aufgeschlagen sein. "Ein Fund bei uns (in Oberösterreich, Anm.) ist leider nicht wahrscheinlich." (APA, red, 16. 3. 2016)

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