Uhrenriese Fossil geht in die Wearable-Offensive

16. März 2016, 09:32
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Bis Weihnachten sollen mehr als 100 Produkte auf den Markt kommen

Die Hersteller klassischer Uhren haben bisher nur teilweise auf das steigende Interesse an Wearables wie Fitnesstracker oder Smartwatches reagiert. Langsam aber sicher hält aber auch hier der digitale Wandel Einzug. Das zeigte sich auch auf der Branchenmesse Baselworld. Immer mehr Firmen versuchen sich nach anfänglicher Skepsis künftig auch in elektronischen Gefilden.

Einen großen Vorstoß hat die Fossil Group angekündigt. Dort will man bis Weihnachten mehr als 100 Geräte aus dem Bereich der Wearables auf den Markt bringen – von normalen Uhren, die dezent auf neue Benachrichtigungen am Handy hinweisen über Fitnesstracker bis hin zu vollumfänglichen Smartwatches.

Verschiedene Marken und Märkte

Die Geräte werden dabei längst nicht alle unter dem Label der Mutterfirma erscheinen. Fossil besitzt eine Reihe bekannter Marken, darunter etwa Diesel, Emporio Armani oder Skagen. Welches Wearable unter wessen Flagge und auf welchen Märkten erscheint, bleibt derweil noch offen.

Mit an Bord ist auch Misfit. Den Hersteller für Fitnesstracker hat Fossil im vergangenen November für 260 Millionen Dollar geschluckt und sich somit auch Knowhow ins Haus geholt. Die technische Basis der Geräte sollen Chips aus dem Hause Intel kommen, schreibt Heise.

Intel-Hardware

Bei der Entwicklung will Fossil künftig auf schnelle Produktzyklen und einen Fokus auf Energieeffizienz punkten. Ziel ist es, Produkte zu bauen, die möglichst selten zur Aufladung müssen. Zwei Wearables hat Fossil bereits unter seinem eigenen Namen veröffentlicht: Eine Uhr mit einfacher Benachrichtigungsfunktion (Fossil Q Grand) und eine Smartwatch mit Android Wear (Fossil Q Founder).

  • Die Q Founder ist die erste Smartwatch von Fossil.
    foto: fossil

    Die Q Founder ist die erste Smartwatch von Fossil.

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