Industry 4.0 Performance-Index

16. März 2016, 08:29
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Investieren in die Zukunft

Nicht weniger als die vierte industrielle Revolution investierbar zu machen – das ist das Ziel des Open End-Indexzertifikats von Vontobel, ISIN: DE000VS8Y403, das sich auf den Solactive Industry 4.0 Performance-Index, , bezieht. Wenn das "Internet der Dinge" die klassischen Industrien umkrempelt, dann sollen die neuen "Smart Factories" den Widerspruch aus der Erzielung von Skaleneffekten einerseits bei gleichzeitiger weitgehender Individualisierung der produzierten Güter andererseits auflösen. Deren Herstellung erfolgt nicht mehr mittels klassischer Produktionsketten, sondern über dezentrale, echtzeitoptimierte Wertschöpfungsnetzwerke. Zukunftsmusik? Geht es nach der Unternehmensberatung Roland Berger, dann haben die Umbauarbeiten in der Industrie bereits begonnen. Insbesondere die hochpreisigen Industrienationen müssen sich durch Digitalisierung Ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten und vor Abwanderung von Know-how schützen.

20 internationale Unternehmen vorwiegend aus den USA, Deutschland und Japan

Ins Auswahluniversum des Solactive Industry 4.0 Performance-Index finden Aktiengesellschaften mit einer Marktkapitalisierung von mindestens 750 Mio. Euro und wesentlichen Umsätzen in den Bereichen Automatisierung, Robotik, Sensorik, Software und Datendienste, Maschinen- und Anlagebau sowie Ingenieurdienstleistungen Eingang. Halbjährlich erfolgt die gleichgewichtete Zusammenstellung mit 20 Unternehmen durch den Indexberater Thomas Rappold (Experte für Technology Investments und Fachjournalist), der die Unternehmen nach den vier Kriterien Markteintrittsbarriere und Patentschutz, Produktattraktivität und Marktwachstum, sowie Managementqualität und letztlich der Internationalität des Geschäfts beurteilt.

Zum Festlegungstermin und Emissionstag des Performance-Index-Zertifikats am 1.4. gehen mit Bertrandt, Duerr, Indus, Infineon, Krones, Kuka und SAP sieben deutsche Unternehmen an den Start. So stark vertreten ist sonst nur die USA vertreten; drei weitere Unternehmen kommen aus Japan, der Rest aus Frankreich, Großbritannien und der Schweiz. Dividenden werden nach Indexkonzept reinvestiert. Ein Wechselkursrisiko ist damit zwar vorhanden, allerdings stark diversifiziert. Die jährliche Managementgebühr liegt bei 1,2 Prozent; bei Zeichnung bis zum 31.3.2016 fällt ein Ausgabeaufschlag von 1,5 Prozent an.

Zertifikatereport-Fazit: Das Index-Zertifikat richtet sich an alle Anleger, die systematisch und diversifiziert auf die Investmentstory "4. industrielle Revolution" setzen möchten. Als Anlagehorizont sollte grundsätzlich eine mittel- bis langfristige Haltedauer eingeplant werden. Positiv: Durch die Konzeption als Performance-Index gehen die Dividenden für Anleger nicht verloren, sondern werden reinvestiert.

Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des DAX-Index oder von Anlagezertifikaten auf den DAX-Index dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.

Thorsten Welgen ist Mitarbeiter des ZertifikateReports und HebelprodukteReports. Die kostenlosen PDF-Newsletter erscheinen wöchentlich.

Weitere Infos: www.zertifikatereport.de und www.hebelprodukte.de.

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