Netflix: Geschwindigkeit von A1 und UPC deutlich erhöht

15. März 2016, 11:19
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Der Netflix-Index misst die durchschnittliche Verbindungsqualität von Nutzern – A1 hat sich verdoppelt

Der neue Netflix-Geschwindigkeitsindex weist den zwei größten Internetprovidern A1 und UPC ein deutliches Plus im Vergleich zum Vormonat aus. Der Videostreaming-Dienst misst, wie schnell seine Kunden den Service nutzen können. Es handelt sich also um keine repräsentative Studie, allerdings liefert die Statistik gute Indizien für die allgemeine Leistungsfähigkeit der Netze. A1 verdoppelte sich beinahe: Statt 1,66 Mb/s konnten sich Nutzer im Schnitt mit 3,12 Mb/s verbinden. Auch für UPC springt ein Plus heraus, von 2,78 Mb/s auf 3,14 Mb/s.

foto: screenshot/netflix

Nicht mehr EU-Schlusslicht

Mit großem Abstand voran sind weiterhin kabelplus und Liwest, beide kamen im Februar auf 4,36 Mb/s. Damit holt Österreich auch europaweit auf. Bedeuteten die hiesigen Werte in den vergangenen Monaten noch den Rang als EU-Schlusslicht, überholten österreichische Netflix-Kunden nun andere Nutzer in Italien und Irland. A1 soll sich laut Futurezone entschlossen haben, am OpenConnect-Programm von Netflix teilzunehmen. Der Videostreamer stellt den Providern dafür Equipment zur schnelleren Verbreitung der Inhalte zur Verfügung. (red, 15.3.2016)

  • Netflix weist den heimischen Providern bessere Werte aus
    foto: apa/afp/beck

    Netflix weist den heimischen Providern bessere Werte aus

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