Arsenal wacht aus allen Titelträumen auf

14. März 2016, 15:03
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Gunners wirken nach Horrorwochen "wie ein kleines Team" – Wenger bezeichnet Kritik an Mannschaft als "Farce"

London – Nach dem Scheitern im FA-Cup-Viertelfinale droht Arsenal trotz eines Saisonbeginns nach Maß eine titellose Spielzeit. Für die im englischen Cup-Traditionsbewerb in den vergangenen beiden Jahren siegreich gebliebenen "Gunners" kam am Sonntag mit einem 1:2 im Heimspiel gegen Watford das Aus. Von Watfords Ersatztorhüter Heurelho Gomes gab es danach noch eine Breitseite.

"Sie wirken nicht unbedingt, als ob sie bald einen Titel holen", meinte der Brasilianer gegenüber "ESPN". Der ehemalige Tottenham-Profi ging noch weiter: "Wenn man Arsenal gegen bessere Mannschaften spielen sieht, wirken sie wie ein kleines Team." Gomes spielte dabei auch auf das Champions-League-Duell der "Gunners" mit Barcelona an. Am Mittwoch kann Arsenal im Achtelfinal-Rückspiel (0:2-Niederlage im Hinspiel) nur mehr Wunder vor dem Ausscheiden retten.

Gegen Watford mit ÖFB-Teamverteidiger Sebastian Prödl setzte es für die Nordlondoner bereits die 13. Niederlage in dieser Saison. Dies sind bereits drei mehr als in der gesamten Vorsaison. In der Liga liegtArsenal als Dritter acht Zähler hinter Spitzenreiter Leicester City.

Der wieder ins Zentrum des Unmuts einiger Fans gerückte Langzeittrainer Arsene Wenger bezeichnete die medial ausgeübte Kritik an dem Team und seiner Person als "Farce". "Arsenal hat Spiele zuvor verloren und wird auch in Zukunft wieder verlieren. Wir werden zusammenhalten und uns auf das nächste Spiel vorbereiten", sagte der Franzose.

Per Mertesacker beklagtt die mangelhafte Chancenverwertung. "Uns fehlen momentan die Tore in den richtigen Momenten. Wir spiele und spielen – und dann trifft der Gegner", zitierte der Londoner Guardian den 31 Jahre alten Deutschen. (APA, sid, Reuters,14.3.2016)

  • Könnten nach einer über weite Strecken grandiosen Saison am Ende mit leeren Händen da stehen: Die Gunners aus London.
    foto: reuters/o'brien

    Könnten nach einer über weite Strecken grandiosen Saison am Ende mit leeren Händen da stehen: Die Gunners aus London.

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