BMW plant europäisches Uber

    14. März 2016, 09:59
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    "Cowboy-Mentalität des Silicon Valleys" verhindert Expansion in Europa von Uber

    BMW will in Europa einen Konkurrenten zum Fahrdienst Uber aufbauen. "Wir können uns vorstellen, unser Carsharing weiter auszubauen und in Richtung Ridesharing zu entwickeln", sagte BMW-Vorstand Peter Schwarzenbauer zu Spiegel Online. Laut Schwarzenbauer könnte BMW dabei auf die Flotte der Carsharing-Autos von DriveNow zurückgreifen. Als Ridesharing wird die Mitnahme von Personen in einem privaten Pkw bezeichnet.

    "Uber wird sicher noch einmal einen zweiten Anlauf in Europa unternehmen"

    Für den BMW-Konzern muss es vor allem darum gehen, mit dem Ridesharing-Angebot möglichst schnell eine Spitzenposition in Europa einzunehmen. "Uber wird sicher noch einmal einen zweiten Anlauf in Europa unternehmen", sagte Schwarzenbauer. Gebe es aber erst einmal einen Platzhirschen, lasse sich dieser nur schwer wieder verdrängen.

    "Cowboy-Mentalität des Silicon Valleys"

    Dass Uber in Europa bisher nicht Fuß fassen konnte, liege auch an der "Cowboy-Mentalität des Silicon Valleys", sagte Schwarzenbauer. "Europa tickt kulturell anders." Wenn BMW sein Ridesharing-Angebot erfolgreich platzieren wolle, könne dies nur im Konsens mit allen Beteiligten gehen, erklärte Schwarzenbauer. (red, 14.3. 2016)

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    Spiegel

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      foto: apa
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