Hakenkreuze und antisemitische Parolen an der Synagoge von Verdun

13. März 2016, 15:04
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Französische Regierung verurteilte Straftaten scharf

Verdun – Unbekannte haben die Synagoge im ostfranzösischen Verdun mit Hakenkreuzen und antisemitischen Parolen beschmiert. Wie die Behörden am Sonntag mitteilten, entdeckte die Polizei die Schändungen am Samstag. Demnach prangte ein Hakenkreuz auf einem Marmorschild mit den Gesetzestafeln und den zehn Geboten am Eingang der Synagoge.

"Hass und Dummheit"

Auch ein weiteres, weniger auffälliges Hakenkreuz wurde gefunden, und auf dem Boden befanden sich Hassbotschaften. Die Regierung in Paris verurteilte die Straftaten. Der französische Staatssekretär für Erinnerung und Kriegsveteranen, Jean-Marc Todeschini, erklärte: "Niemals werden wir akzeptieren, dass Hass und Dummheit die Oberhand über die Prinzipien von Toleranz und Respekt gewinnen."

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der französische Präsident Francois Hollande werden am 29. Mai gemeinsam der Schlacht von Verdun vor hundert Jahren gedenken. Sie dauerte 300 Tage von Februar bis Dezember 1916 und war eine der blutigsten Schlachten des Ersten Weltkriegs. (APA, 13.3.2016)

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