Neue Ausgangssperre in der Südosttürkei im Kampf gegen PKK

13. März 2016, 11:22
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Laut Gouverneur wegen "zunehmender terroristischer Vorfälle"

Istanbul – Im Kampf gegen die verbotene Kurdische Arbeiterpartei PKK hat die türkische Regierung über eine weitere Stadt im Südosten des Landes eine Ausgangssperre verhängt. Das Ausgehverbot in der Stadt Yüksekova sollte am Sonntagabend um 22.00 Uhr in Kraft treten und bis auf Weiteres gelten. Das teilte der Gouverneur der Provinz Hakkari mit.

Der Zugang zu Yüksekova und das Verlassen der Stadt seien ab dann untersagt. Grund seien "zunehmende terroristische Vorfälle".

Neue Militäreinsätze

Innenminister Efkan Ala hatte am Freitag neue Militäreinsätze gegen die PKK in Yüksekova und in den Städten Nusaybin und Sirnak angekündigt. Die Armee geht seit Mitte Dezember mit einer Offensive gegen die PKK im Südosten des Landes vor, bei der die Streitkräfte auch Kampfpanzer in Wohngebieten einsetzen. In den meisten Bezirken wurden die Operationen inzwischen für beendet erklärt.

Schwere Gefechte gab es unter anderem in Bezirk Sur in der Kurdenmetropole Diyarbakir sowie in den Städten Cizre und Silopi. In Sur dauert die Ausgangssperre seit Anfang Dezember an, in den Städten Silopi und Cizre wurden sie inzwischen gelockert und gilt nur noch nachts. Menschenrechtsorganisationen haben die meist wochenlang andauernden Ausgangssperren kritisiert. (APA, 13.3.2016)

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