Clinton gewinnt auf den Marianen, Cruz auf Guam

12. März 2016, 22:40
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Erzkonservativer Senator aus Texas führt auch in Wyoming

Washington – Hillary Clinton hat die Vorwahl der Demokraten im US-Außengebiet Marianen für sich entschieden. Laut übereinstimmenden US-Medienberichten vom Samstag kam sie auf 54 Prozent, das sind 20 Punkte mehr als für Konkurrent Bernie Sanders.

Allerdings ging es auf den Marianen nicht um sehr viel: Clinton band vier Delegierte an sich, Sanders zwei. Es ist Clintons 14. Sieg insgesamt. Es war die einzige Wahl der Demokraten am Wochenende.

Die Republikaner wählten im US-Außengebiet Guam, das wie die Marianen im Westpazifik liegt. Außerdem wurden Ergebnisse aus dem Bundesstaat Wyoming und am Abend (Ortszeit) der Hauptstadt Washington DC erwartet. Ted Cruz konnte auf Guam einen Delegierten für sich gewinnen. Die anderen fünf bleiben ungebunden.

Trump nur auf Platz drei

In Wyoming führte nach Angaben der "New York Times" nach 52 Prozent der am Samstag ausgezählten Stimmen Cruz mit 50 Prozent der Stimmen vor Floridas Senator Marco Rubio (31 Prozent) und dem Milliardär Donald Trump. Der in den Vorwahlen der Republikaner insgesamt führende Quereinsteiger lag zunächst mit nur 10 Prozent auf einem für ihn ungewohnten dritten Platz.

Die Bewerber wollen bei den Vorwahlen eine Mehrheit der Delegierten aller Staaten und Außengebiete gewinnen, um auf Parteitagen im Sommer Kandidat für die Präsidentschaftswahl am 8. November zu werden. (APA, 12.3.2016)

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