iOS-Chef: Schließen von Apps für bessere Akkulaufzeit unnötig

12. März 2016, 12:11
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Craig Federighi antwortete per Mail auf Anfrage

Für viele iOS-Nutzer gehört es dazu, sämtliche Apps komplett zu schließen, die nicht mehr verwendet werden. Dadurch soll die Akkulaufzeit verlängert werden – so die Theorie. Dies wurde nun vom iOS-Chef Craig Federighi höchstpersönlich widerlegt. Ein iPhone-Nutzer hatte dem CEO Tim Cook eine Frage zu dem Thema geschickt, woraufhin Federighi antwortete.

foto: 9to5mac
iOS-Chef Craig Federighi räumt mit einem Mythos auf.

Kurz und bündige Antwort

Der E-Mail-Verlauf liegt "9to5 Mac" vor. Der iPhone-Nutzer fragte Tim Cook, ob er bei seinem iPhone die Mulitasking-Apps schließen würde und ob dies erforderlich für eine bessere Performance sei. Der iOS-Chef antwortete kurz und bündig mit zwei Neins und bedankte sich bei dem Fragesteller dafür, dass er ein iOS-Gerät nutzt.

Verkürzt Akkulaufzeit sogar

Auf die Akkulaufzeit würden sich lediglich aktive Apps auswirken, wie "9to5 Mac" berichtet. Sämtliche Apps in der Multitasking-Ansicht sollen demnach keine System-Ressourcen aufbrauchen. Nur Apps die feststecken sind über diese Ansicht zu beenden. Das ständig erzwungene Schließen soll sogar dazu führen, dass sich die Akkulaufzeit verkürze. (dk, 12.03.2016)

  • Apps, die nicht mehr verwendet werden, müssen über die Multitasking-Ansicht nicht extra geschlossen werden. Dies führt sogar zu einer schlechteren Akkulaufzeit.
    foto: reuters/sagolj

    Apps, die nicht mehr verwendet werden, müssen über die Multitasking-Ansicht nicht extra geschlossen werden. Dies führt sogar zu einer schlechteren Akkulaufzeit.

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