Pflichtangebot für C-Quadrat-Aktionäre auf 60 Euro erhöht

11. März 2016, 10:11
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Die Vorstandsdirektoren Rieß und Schütz kontrollieren über 90 Prozent der Anteile und planen einen Squeeze-out

Wien – Mitte Jänner hatten die zwei bisherigen Minderheitsaktionäre und Vorstände der börsennotierten Wiener C-Quadrat Investment AG, Thomas Rieß und Alexander Schütz, angekündigt, die Mehrheit an C-Quadrat zu übernehmen und ein Pflichtangebot mit einem Angebotspreis von 42,86 Euro je Aktie in Aussicht gestellt. Der Preis wird nun auf 60 Euro erhöht.

Die in London registrierte Cubic Ltd., die Rieß und Schütz über ihre Privatstiftungen T.R. und San Gabriel gehört, hatte am 15. Jänner den Erwerb von 25,1 Prozent der Anteile an der C-Quadrat bekannt gegeben.

Syndikatsvertrag vereinbart

Am 10. März hat Cubic mit dem auf Zypern registrierten C-Quadrat-Aktionär Laakman Holding, weiteren Aktionären sowie San Gabriel und T.R. weitere Kaufverträge über insgesamt 65,46 Prozent der Anteile an C-Quadrat abgeschlossen und einen Syndikatsvertrag vereinbart, teilte C-Quadrat am Freitag adhoc mit. Sobald die Verträge von den Aufsichtsbehörden genehmigt sind, werden Cubic und die mit ihr gemeinsam vorgehenden Rechtsträger mehr als 90 Prozent der C-Quadrat-Anteile halten.

Für die restlichen 9,44 Prozent der Anteile (411.694 Aktien) soll es ein Pflichtangebot geben, wobei der ursprünglich in Aussicht gestellte Angebotspreis von 42,86 auf 60 Euro erhöht wurde. Danach ist ein Squeeze-out geplant. Eine Veröffentlichung der Angebotsunterlage ist nach Freigabe durch die österreichische Übernahmekommission für April 2016 geplant. (APA, 11.3.2016)

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