Hyundai i20: Drei Aufgaben für Springinkerl

13. März 2016, 12:22
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Es war einmal ein Coupé, das jeder fahren wollte, der es nur ansah –Hyundais neue i20-Version im Test.

Wien – Vor Zeiten, die längst vorbei, wurde uns ein Hyundai i20 Coupé überreicht. Wir nannten es liebevoll Springinkerl, aufgrund seiner aufgeweckten Art und seiner im Gegensatz zum 5-türigen Bruder sportlicheren Optik. Doch es blieb nicht bei dieser Gabe, der kleine Wirbelwind hatte drei Aufgaben zu bestehen: Er musste sich in Fahrbetrieb, Platzangebot und Alltagstauglichkeit beweisen.

foto: andreas stockinger
Die feschere, aber etwas unpraktischere i20-Version, das Coupé, ist hinter der B-Säule gegenüber dem 5-Türer eigenständig gezeichnet.

Um die erste Hürde zu meistern, trieben wir unser Coupé mit 3-Zylinder-Turbobenzinmotor samt 120 PS übers Land, wir trieben es durch die Stadt, hinauf in die kalte Düsternis des Waldviertels, wo es sogar den Schnee zu sehen bekam, und wieder zurück. Kurzum, es sah Wälder, Wiesen, Felder. Springinkerl zeigte uns seine spritzige Seite nicht nur einmal, Draufgänger ist er zwar keiner, doch erfrischend folgsam. Man merkt, der Junge ist kerngesund, nur selten fehlt ihm das letzte Etwas an Würze.

Bein- und Kopffeiheit

Einmal die Reise ins Waldviertel angetreten, musste natürlich getestet werden, ob der ganze Hofstaat im 5-Sitzer Platz hat. Unser Gefährt brachte zwar nicht jedes Mitglied des Hofes unter, dennoch fanden vier ausgewachsene Personen Platz. Beinfreiheit war kein Problem, so mancher musste aber das Kopferl ein bisserl einziehen.

foto: andreas stockinger

Die letzte der drei Aufgaben war die Alltagstauglichkeit. Das Einparken wurde begleitet von einer Symphonie der etwas anderen Art. Denn die Parksensoren-Dienerschaft ließ es sich nicht nehmen, schon beim kleinsten Beinahehindernis ein Piepskonzert zu veranstalten. Glücklicherweise sind die Sensoren mit einem Knopfdruck ausschaltbar. Ohne Rückfahrkamera im Rückspiegel und gnädigen Außenspiegel wäre das Manöver jedoch nicht ganz so bravourös gelungen, da die Heckscheibe eher als Accessoire gesehen werden darf.

foto: andreas stockinger

Und dennoch, das i20 Coupé meisterte alle drei gestellten Aufgaben ordentlich, und wir fuhren vergnügt bis ans Ende unserer Testperiode. (Madeleine Kopitschek, 13.3.2016)

Nachlese:

Hyundai i20: Die Reifeprüfung

Ford Fiesta: Denn zum Düsen sind sie da

Opel Corsa OPC: Fahrspaß für junge Menschen

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Hyundai

Hinweis im Sinne der redaktionellen Leitlinien: Die Teilnahme an internationalen Fahrzeug- und Technikpräsentationen erfolgt großteils auf Basis von Einladungen seitens der Automobilimporteure oder Hersteller. Diese stellen auch die hier zur Besprechung kommenden Testfahrzeuge zur Verfügung.

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