Zehn Jahre "Das perfekte Dinner" auf Vox: Irgendwas mit Rindfleisch

9. März 2016, 18:21
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Beim Jubiläum hat man Kandidaten geladen, die alle schon einmal in der Sendung waren

Es gibt Die Küchenschlacht. Es gibt Restaurantbesitzer, die sich in Mein Lokal, dein Lokal gegenseitig besuchen und sich fertigmachen. Es gibt die kaum über Wiener-Schnitzel-Niveau kommenden deutschen Starköche, die witztechnisch auch als Fischverkäufer in Hamburg-St. Pauli durchgehen könnten. Apropos: In Österreich gibt es Andi & Alex. Sie machen mit Frisch gekocht, was Dieter Bohlen der Musik antut.

Und es gibt natürlich diverse Restaurantretter. Am Dienstag etwa starteten auf Kabel eins neue Folgen der beliebten Serie "In jedem Champignon-Geschnetzelten wohnt auch ein Konkurs" alias Rosins Restaurants. Dort wird gezeigt, wie ungelernte Köche und selten
in die Bilanzen schauende Geschäftsführer mit einer drei gängigen Menüanleitung und neuer Tischdeko auf Vordermann gebracht werden.

Laut einem Bericht des NDR konnten nur 37 von 60 bisher von Sternekoch Frank Rosin geretteten Restaurants überleben.

Anders dagegen die menschenfreundliche Kochsendung Das perfekte Dinner wochentags auf Vox (19 Uhr), die diese Woche ihr Zehn-Jahr-Jubiläum feiert. Hier kochen meist mehr als ambitionierte Laien. Man ist zumindest vor der Kamera freundlich zueinander. Vor allem aber sind die Kandidaten – wie auch der aus dem Off kommentierende Zeremonienmeister Daniel – darum bemüht, gute Laune zu verbreiten.

Gewinnen tut am Ende des wöchentlichen Cook-out meistens etwas mit Rindfleisch. Diese Woche beim Jubiläum hat man Kandidaten geladen, die alle schon einmal in der Sendung waren. Das merkt man der zwanghaften Witzigkeit und guten Laune leider an. Erfahrung vor der Kamera hat noch jeden Menschen verdorben. (Christian Schachinger, 9.3.2016)

  • Zehn Jahre "Das perfekte Dinner" auf Vox.
    foto: screenshot / vox.de

    Zehn Jahre "Das perfekte Dinner" auf Vox.

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