Fast 50 Festnahmen bei Protesten gegen Uber in Mexiko

9. März 2016, 13:55
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Mehr 2.000 Taxifahrer demonstrierten gegen umstrittenen Fahrdienstvermittler

Bei Protesten gegen den umstrittenen US-Fahrdienstvermittler Uber sind in der mexikanischen Stadt Guadalajara mindestens 47 Menschen festgenommen worden. Grund dafür seien Ausschreitungen im Stadtzentrum gewesen, wie der Oberstaatsanwalt von Jalisco, Eduardo Almaguer, am Dienstag auf Twitter mitteilte.

Über 2.000 Taxifahrer demonstrierten

An der Demonstration nahmen mehr als 2.000 Taxifahrer teil, die seit der Früh die Straßen der Stadt blockierten. Am Nachmittag kam es zu Zusammenstößen mit anderen Verkehrsteilnehmern, bei denen Steine und Ziegel flogen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden ein Polizist verletzt und einige Fahrzeuge beschädigt.

Das Geschäftsmodell von Uber ist in vielen Ländern höchst umstritten. Taxifahrer fürchten unlauteren Wettbewerb. Auch in Mexiko werfen sie dem zu Google gehörenden Start-up vor, ihr Geschäft zu beeinträchtigen. Uber bietet über eine Smartphone-App verschiedene Fahrdienste an, darunter auch von privaten Fahrern. In Mexiko ist der Fahrdienstvermittler in acht Bundesstaaten tätig. Uber hatte am Montag angekündigt, seine Dienste auf sechs weitere Städte des Landes auszuweiten. (APA, 9.3.2016)

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