Der historische Blick des Josephinums

9. März 2016, 13:03
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Das Josephinum bekam 600 Objekte aus der ophthalmologischen Sammlung eines Augenarztes geschenkt – und zeigt sie auch

Wien – Das Josephinum in Wien, eine der bedeutendsten medizinhistorischen Sammlungen, widmet sich in der neuen Ausstellung "de oculis" dem Auge und dem Sehen. Der Augenarzt Hermann Aichmair hat dem Josephinum seine aus über 600 Objekten bestehende ophthalmologische Sammlung geschenkt. Highlights daraus sowie aus eigenen Beständen der Sammlungen der MedUni Wien sind ab 11. März zu sehen.

Aichmair, der Professor an der Uni-Augenklinik in Wien war, hat Zeit seines Lebens alles, was mit dem Auge und dem Sehen zu tun hat, gesammelt: Instrumente aus der Wissenschaft, Votivgaben, Dinge des täglichen Lebens und aus der Folklore. Die Schenkung dieser Sammlung "ergänzt in wunderbarer Weise den Bestand an einzigartigen Objekten, Instrumenten und Moulagen aus der Augenheilkunde" des Josephinums, erklärt die Leiterin des Hauses, Christiane Druml. Sie verweist auf die lange Tradition Wiens in der Augenheilkunde, 1812 wurde dort die weltweit erste Universitätsaugenklinik gegründet.

In der Ausstellung werden neben den historischen Objekten auch Beispiele aus der heutigen High-Tech-Medizin der Augenheilkunde präsentiert. Ergänzt wird die Schau durch Arbeiten zeitgenössischer Künstler, die das Auge und das Sehen im weiteren Sinne behandeln. (APA, 9.3.2016)

Infos:
Die Ausstellung "de oculis" im Josephinum – Sammlungen der MedUni Wien ist von 11. März bis 8. Oktober 2016 zu sehen.
Öffnungszeiten: jeweils Mittwoch, 16 bis 20 Uhr, sowie Freitag und Samstag, 10.00 bis 18.00 Uhr
Ort: Währinger Straße 25, 1090 Wien

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  • Die neue Ausstellung im Josephinum kann sich sehen lassen: ab 11. März 2016
    foto: josephinum

    Die neue Ausstellung im Josephinum kann sich sehen lassen: ab 11. März 2016

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