Lehrer lernen über Demokratievermittlung in der Schule

8. März 2016, 14:09
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Jahrestagung der Initiative "Cooperatives Offenes Lernen" für Pädagogen

Wien/Steyr – Lernen über Demokratie nicht nur auf ein Fach "Politische Bildung" beschränken, sondern die Schüler demokratische Prozesse erleben lassen: Damit beschäftigen sich Pädagogen und Pädagoginnen bei der Jahrestagung der Lehrerinitiative Cooperatives Offenes Lernen (Cool) von 14. bis 17. März im Museum Arbeitswelt Steyr in Oberösterreich.

Lehrer als Unterstützer der Schüler

Die Intiative wurde von Lehrern gegründet. Schulen, die das Schul- und Unterrichtsentwicklungskonzept übernehmen, verstehen die Lehrperson vor allem als Unterstützer ihrer Schüler. "Es braucht dazu offene Lernsettings, um die Lernenden in den Mittelpunkt zu stellen, ein neues Verhältnis von Lernenden und Lehrenden, neue Methoden der Partizipation im Schulalltag", sagt Cool-Leiterin Helga Wittwer in einer Stellungnahme.

Bei der öffentlichen Auftaktveranstaltung der Tagung am kommenden Montag sprechen Erziehungswissenschafter Jürgen Oelkers von der Universität Zürich und Florian Wenzel vom Centrum für angewandte Politikforschung in München über Demokratielernen an der Schule. In elf Workshops an den folgenden beiden Tagen können sich Lehrer und andere Interessierte mit dem Thema auseinandersetzen. (red, 8.3.2015)

Info

Jahrestagung "Cooperatives Offenes Lernen" von 14. bis 17. März, Auftakt um 19 Uhr, Museum Arbeitswelt Steyr, Wehrgrabengasse 7. Die Anmeldung für die Workshops ist unter anmeldung@museum-steyr.at bis Sonntag möglich.

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