Deutsche Bundesbank – Banken dürfen Digitalisierung nicht aussitzen

8. März 2016, 09:48
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Geldhäuser wissen um die Konkurrenz durch FinTechs

Die deutschen Geldhäuser müssen nach Ansicht von Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret die Herausforderungen der Digitalära annehmen. "Aussitzen geht nicht", sagte er auf einer Veranstaltung des Bundesverbands Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) in Berlin. Im Zahlungsverkehr siedeln sich zunehmend Start-ups aus der Internetwelt, sogenannte FinTechs, an.

Verschärfter Wettbewerb

Durch die aufkommende Konkurrenz aus dem Netz müssen sich die Finanzinstitute auf verschärften Wettbewerb einstellen. Dombret sagte, die Erkenntnis der Banken, dass hier Handlungsbedarf bestehe, sei mittlerweile "extrem weit" verbreitet.

"Die Geschäftsmodelle werden komplett zerlegt und dann neu zusammengesetzt."

Auch die anhaltende Niedrigzinsphase und die Kosten der Regulierung seien Belastungen, die die Finanzinstitute schultern müssten. Angesichts dieser Herausforderungen dürfe es für die Banken keine Tabus geben: Abhängig vom Einzelfall könnten auch Fusionen sehr wohl vernünftig sein". VÖB-Präsident Gunter Dunkel sagte auf derselben Veranstaltung, die Banken müssten sich angesichts der Digitalisierung in den nächsten Jahren auf massive Änderungen einstellen: "Die Geschäftsmodelle werden komplett zerlegt und dann neu zusammengesetzt." (APA, 8.3., 2016)

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