Tausende tote Fische auf See in Bangalore

8. März 2016, 08:39
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Verschmutzung des Ulsoorsees Grund für Fischsterben

Bangalore – Tausende tote Fische sind in einem See im Zentrum von Indiens IT-Metropole Bangalore an die Oberfläche geschwemmt worden. Die Verschmutzung des Ulsoorsees habe zu einer Verringerung des Sauerstoffs im Wasser geführt, sagte Mamata Saravanan von der Stadtverwaltung von Ulsoor. Das habe das Fischsterben ausgelöst.

Die Gewässer in der Millionenstadt Bangalore sind durch das Einleiten von ungeklärtem Kanalisationswasser sowie industriellen Abwässern stark verschmutzt. Der Ausfluss des Varthursees im Osten der Stadt schäumt oft so sehr, dass der Schaum über die angrenzende Straße quillt. Auf dem Bellandursee brannten jüngst Öle und Fette.

Schuld am Ersticken der Fische sei wahrscheinlich die Einleitung vieler organischer Materialien, gepaart mit einer erhöhten Temperatur, erklärte T.V. Ramachandra vom Indischen Institut für Wissenschaften in Bangalore. In Proben aus dem See habe sein Team außerdem chemische Verunreinigungen gefunden. (APA, 8.3.2016)

foto: reuters/abhishek chinnappa
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