China kritisiert geplante US-Sanktionen gegen Telekomausrüster ZTE

7. März 2016, 14:42
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Peking: Washington soll Vorgang stoppen und "vermeiden, dass bilaterale Beziehungen Schaden nehmen

China kritisiert die geplanten Exportbeschränkungen der USA gegen den heimischen Telekomausrüster ZTE. Ein Sprecher des Außenministeriums in Peking erklärte am Montag, die US-Regierung dürfe nicht unter Verweis auf US-amerikanische Gesetze Strafmaßnahmen gegen chinesische Unternehmen erlassen.

ZTE-Aktien waren am Montag in Fernost vom Handel ausgesetzt

Die USA sollten den Vorgang stoppen "und vermeiden, dass die chinesisch-amerikanische Zusammenarbeit beim Handel und die bilateralen Beziehungen Schaden nehmen". ZTE-Aktien waren am Montag in Fernost vom Handel ausgesetzt.

Die Nachrichtenagentur Reuters hatte zuvor erfahren, dass das US-Handelsministerium gegen ZTE vorgehen will, weil sich das Unternehmen nicht an US-amerikanische Sanktionen gegen den Iran gehalten habe. Geplant sind demnach Exportbeschränkungen: Künftig müssen Firmen weltweit eine Lizenz beantragen, wenn sie in den USA gefertigte Ausrüstung oder Komponenten an den chinesischen Konzern liefern wollen. ZTE erklärte am Sonntag, man suche dringend mit allen betroffenen Parteien das Gespräch. (APA, 7.3. 2016)

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