Umfangreiche Napoleon-Sammlung in Frankreich versteigert

7. März 2016, 11:38
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Urkunde der kirchlichen Trauung Napoleon Bonapartes mit Joséphine erzielte 32.500 Euro

Paris – Eine umfangreiche Napoleon-Sammlung, darunter die Heiratsurkunde der heimlichen kirchlichen Trauung von Napoleon Bonaparte mit Joséphine, ist in Frankreich versteigert worden. Nahezu die gesamte Sammlung des US-Milliardärs Christopher Forbes sei verkauft worden, teilte das Auktionshaus Osenat in Fontainebleau mit.

Die Sammlung umfasste rund 1.300 Briefe und Manuskripte sowie mehr als 500 Gemälde. 40 Exemplare seien von Museen wie dem berühmten Musée d'Orsay in Paris gekauft worden, gab Osenat weiter bekannt. Der französische Staat habe bei der Auktion ein Vorkaufsrecht gehabt.

Ein Glanzstück der Auktion war die Urkunde der heimlichen kirchlichen Hochzeit von Napoleon Bonaparte mit Joséphine im Jahr 1804. Papst Pius VII. hatte die religiöse Trauung damals zur Voraussetzung für seine Teilnahme an der Krönung Napoleons zum französischen Kaiser gemacht. Napoleon und Joséphine waren zu diesem Zeitpunkt schon acht Jahre standesamtlich verheiratet. Allein die Heiratsurkunde wechselte für 32.500 Euro ihren Besitzer. (APA, 7.3.2016)

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