Zwölf Tote bei Unglück in chinesischem Kohlebergwerk

7. März 2016, 11:02
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Grubengas in Mine in Provinz Jilin ausgeströmt

Peking – Bei einem Grubenunglück im Nordosten Chinas sind mindestens zwölf Bergarbeiter ums Leben gekommen. In der Kohlemine in Baishan in der Provinz Jilin sei am Sonntag Grubengas ausgeströmt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag. Nur ein Arbeiter habe überlebt. Die Ursache für das Unglück war zunächst unklar.

Die Bergwerke in der Volksrepublik gelten als die gefährlichsten der Welt. Vor allem kleinere Zechen halten sich aus Kostengründen häufig nicht an die Sicherheitsvorschriften. Obwohl die Regierung wiederholt ankündigte, gefährliche Minen zu schließen, ereignen sich immer wieder schwere Unglücke.

Allein im Jahr 2014 kamen bei Unglücken in chinesischen Kohlegruben nach offiziellen Angaben 931 Menschen ums Leben. Während die Behörden behaupten, dass die Zahl der Opfer von Bergwerksunglücken sinkt, gehen Menschenrechtsgruppen von weit höheren Opferzahlen aus, über die aber nicht berichtet werde. (APA, 7.3.2016)

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