SpaceX-Rakete brachte Satelliten ins All, scheiterte aber bei Landung

6. März 2016, 18:23
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Elon Musk: Beim nächsten Mal könnte es klappen

Cape Canaveral – Das amerikanische Raumfahrtunternehmen SpaceX hat erneut erfolgreich einen Satelliten ins All geschickt. Beim zweiten Teil der Mission musste das private Unternehmen aber wieder einen Rückschlag hinnehmen.

Zunächst brachte die Falcon 9-Rakete am Freitag (Ortszeit) einen Satelliten des luxemburgischen Unternehmens SES vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im Bundesstaat Florida ins All. Der Satellit von SES, SES-9, soll über dem Äquator kreisen und der Telekommunikation in mehreren Ländern Asiens und des Pazifikraums dienen.

Die im Anschluss geplante Landung der Trägerrakete auf einer Plattform im Meer sei aber missglückt, teilte SpaceX-Gründer Elon Musk auf Twitter mit. Sie sei zu hart aufgeschlagen (Video). Das habe man aber erwartet. Beim nächsten Flug könne es aber gelingen.

Problematische Landung auf Meeresplattform

Mehrere Raumfahrtunternehmen versuchen derzeit, Raketen wieder landen zu lassen. Sie könnten dann mehrfach benutzt werden, was zu großen Kosteneinsparungen führen würde. Ende November war das der Firma Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos gelungen. Wenige Wochen später hatte SpaceX eine Rakete von Cape Canaveral starten lassen, die nach ihrer Mission heil und aufrecht zum Startplatz auf die Erde zurückgekehrt war. Alle bisherigen SpaceX-Tests mit einer Plattform im Meer als Landeplatz waren jedoch gescheitert. (APA, red, 6.3.2016)

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