WAC legt mit 2:0 gegen Admira Auswärtsfluch ab

5. März 2016, 20:39
6 Postings

Erster Auswärtssieg seit Oktober 2014 – Admira-Kapitän Schößwendter schied mit Verletzung früh aus

Maria Enzersdorf – Fußball-Bundesligist Wolfsberger AC orientiert sich unter Trainer Heimo Pfeifenberger weiter nach oben. Am Samstag gewannen die Kärntner bei Admira Wacker Mödling 2:0 (2:0) und schafften damit den ersten Auswärtssieg seit dem 4. Oktober 2014. In der Tabelle verbesserte sich der WAC, der seit fünf Spielen ohne Niederlage ist, um einen Rang auf Platz sieben. Die Admira ist weiter Fünfter.

Der WAC lag schon zur Pause nicht unverdient mit 2:0 in Führung, waren die Lavanttaler doch in den ersten 45 Minuten die gefährlichere Mannschaft. Nach dem Seitenwechsel wendete sich das Blatt allerdings. Die Admira nahm das gegnerische Tor unter Beschuss, spielte sich aber kaum konkrete Möglichkeiten heraus. Am Ende überstanden die "Wölfe" die Abwehrschlacht und freuten sich vor mageren 2.014 Zuschauern über den ersten Auswärtsdreier seit dem 2:0 bei der Austria vor fast 17 Monaten.

Die Gäste waren in der Anfangsphase hellwach und setzten die Admira gleich unter Druck. Nach einer ersten Chance durch Marc Andre Schmerböck, der in der 5. Minute Admira-Tormann Jörg Siebenhandl anschoss, erzielte Philip Hellquist (9.) mit seinem ersten Tor im WAC-Dress die Führung. Der Schwede nahm einen langen Pass von Manuel Seidl mit der Brust mit und vollendete abgeklärt durch die Beine von Siebenhandl. Admira-Verteidiger Markus Wostry hatte das Nachsehen.

Auf der Gegenseite fand Dominik Starkl (15.) aus kurzer Distanz in WAC-Torhüter Alexander Kofler seinen Meister. Die Admira tat sich im Spiel nach vorne enorm schwer und musste in der Abwehr ab der 32. Minute ohne "Leithammel" Christoph Schößwendter auskommen, der wegen einer Bauchmuskelzerrung den Platz verlassen musste. Für ihn kam der junge Markus Pavic, Stefan Zwierschitz rückte neben Wostry in die Innenverteidigung. Der ließ in der 43. Minute Schmerböck zu viel Platz, was dieser mit einem frechen Distanzschuss mit dem linken Außenrist bestrafte – das 2:0 kurz vor dem Pausenpfiff.

Nach der Pause erhöhte die Admira den Druck. Der auffällige Srdjan Spiridonovic probierte es mehrmals aus der Distanz und scheiterte einmal nach einem Doppelpass am erneut starken Kofler. Auch Daniel Toth (72.) versuchte es mit einem Weitschuss, der abgeblockt wurde. Pfeifenberger hatte mittlerweile ebenfalls umstellen müssen und Boris Hüttenbrenner für den verletzt ausgeschiedenen Nemanja Rnic in die Viererkette beordert.

Hochkarätige Möglichkeiten fanden die Niederösterreicher nicht mehr vor. So kam es, dass Schmerböck in der 90. Minute sogar noch das dritte Tor für den WAC auf dem Fuß hatte. Der 21-Jährige hob den Ball aber über Siebenhandl am Tor vorbei. Es blieb beim 2:0. Für die Admira war es die zweite Niederlage in Folge. (APA, 5.3.2016)

Fußball-Bundesliga (26. Runde):
FC Admira Wacker Mödling – Wolfsberger AC 0:2 (0:2)
Maria Enzersdorf, BSFZ-Arena, 2.014, SR Heiss.

Tore:
0:1 (9.) Hellquist
0:2 (43.) Schmerböck

Admira: Siebenhandl – Ebner, Schößwendter (32. Pavic), Wostry, Zwierschitz – Lackner, Toth (79. Bajrami) – Starkl, Zulj, Spiridonovic – Knasmüllner (56. Grozurek)

WAC: Kofler – Standfest, Sollbauer, Rnic (64. Rabitsch), Palla – Jacobo (73. Wernitznig), Hüttenbrenner, Tschernegg, Seidl – Hellquist (88. Silvio), Schmerböck

Gelbe Karten: Spiridonovic, Lackner, Grozurek bzw. Werrnitznig, Sollbauer

  • Hier regiert der WAC!
    foto: apa/oczeret

    Hier regiert der WAC!

Share if you care.