"Fahren traurig nach Hause"

6. März 2016, 19:30
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  • Altach – Rapid

Zoran Barisic (Rapid-Trainer): "Es war eine tolle Leistung meiner Mannschaft, die hier in Altach sehr dominant aufgetreten ist und sich viele Chancen erarbeitet hat. Dennoch fahren wir traurig nach Hause, weil wir hätten gewinnen können."

Damir Canadi (Altach-Trainer): "Der Punkt war für die Moral sehr wichtig. Rapid hätte sich heute den Sieg verdient, aber wir wussten in den letzten beiden Spielen auch selbst spüren, wie es ist, dominant zu spielen und nicht zu gewinnen. Heute haben uns das Glück und Kobras im Tor den Punkt gerettet."

Red Bull Salzburg – Grödig

Jonatan Soriano (Salzburg-Kapitän): "Heute war ein guter Tag. Ich freue mich über die 108 Tore, aber wichtiger waren die drei Punkte gegen Grödig. Ich freue mich, es ist eine gute Summe, aber ich will noch viel mehr. Jetzt im Moment bedeutet mir der Rekord nicht viel, aber ich bin sehr glücklich."

Rene Swete (Grödig-Torhüter): "Natürlich haben wir uns etwas mehr erwartet, aber hier ist es für alle Mannschaften schwierig. Es bleibt uns nur übrig, auf uns selbst zu schauen und unsere Punkte zu machen. Die Mannschaft ist absolut intakt."

  • Austria – Ried

Thorsten Fink (Austria-Trainer): "Die ersten 20, 25 Minuten haben wir gut gespielt, Spielfreude gezeigt. Dann hat Ried gepresst und wir haben die Linie verloren. Ried ist dann verdient in Führung gegangen. Wir haben in der Pause überlegt, einen zweiten Stürmer gebracht. Wir haben das dann gut umgesetzt und am Ende gegen einen sehr, sehr starken Gegner verdient gewonnen. Ich glaube, dass wir nicht oft 0:1 hintengelegen sind und das Spiel danach noch gedreht haben."

Paul Gludovatz (Ried-Trainer): "Wir sind unbelohnt für ein heroisches Spiel unsererseits. In der ersten Hälfte waren wir ab der 25. Minute spielbestimmend, sind auch in der zweiten Hälfte nicht so schlecht gestartet. Wenn man sich freut, dass man gegen die Austria ein Standardtor erzielt, dann muss man sich auch ärgern über zwei hohe Bälle in den kleinen Strafraum, die das 1:2 bedeutet haben. Wenn man noch dazu zwei Innenverteidiger mit Verletzungen verliert, ist das 'heavy'."

Lukas Rotpuller (Austria-Torschütze): "Die Leidenschaft hat gesiegt. Nach meinem Tor wollte ich nicht feiern, dass es unentschieden steht. Ich wollte den Sieg mitnehmen."

  • Admira – WAC

Ernst Baumeister (Admira-Cheftrainer): "Die erste Hälfte von uns war eine Frechheit. Das war ohne Engagement, Zweikampfverhalten und taktische Disziplin. In der zweiten Hälfte waren wir zwar klar besser und die Mannschaft hat alles probiert. Aufgrund der ersten 45 Minuten hätten wir uns den Sieg gar nicht verdient. Der WAC hat verdient gewonnen."

Heimo Pfeifenberger (WAC-Trainer): "Es ist ein schöner Tag für uns, vor allem für die Mannschaft. Die Situation ist natürlich immer noch schwer genug. Die erste Hälfte war von uns sehr gut, dann haben wir allerdings den Faden verloren nach der Pause. Admira hat dann viel Druck gemacht, aber wir haben es gut verteidigt. Am Schluss wäre vielleicht das 3:0 möglich gewesen. Wir waren in Mattersburg schon knapp dran, die Serie zu beenden. Wir haben eine überragende Defensive einschließlich Tormann."

Oliver Lederer (Admira-Trainer): "Ich bin froh, dass wir schon 34 Punkte haben. Unser Auftritt in der ersten Hälfte war der Admira nicht würdig. Dass der WAC seine Auswärtsmisere bei uns beendet, ist besonders bitter. Wir sind ja nicht die Caritas. Die erste Hälfte ist nicht entschuldigen."

  • Mattersburg – Sturm

Ivica Vastic (Mattersburg-Trainer): "Einige Spieler waren krank und dadurch geschwächt. Trotzdem hat die Mannschaft alles gegeben, was in ihr steckt. In der ersten Hälfte hatten wir einige Möglichkeiten, in der zweiten Hälfte war Sturm spielbestimmend. Wir haben versucht, nichts zuzulassen. Die Defensive und unser Tormann haben gut gearbeitet. Wir waren heute eine richtige Einheit auf dem Platz, das war der Schlüssel zum Erfolg. Aber wir haben auch ein bisschen Glück gehabt. Wir haben eine Reaktion nach der Niederlage gegen Rapid gezeigt. Wir brauchten die Punkte unbedingt."

Franco Foda (Sturm-Graz-Trainer): "Besser kann man auswärts nicht Fußball spielen, als wir es getan haben. Wir hatten fünf, sechs Sitzer. Nur in den ersten Minuten war Mattersburg besser. In der zweiten Hälfte war es ein Spiel auf ein Tor, außer ein paar Kontersituationen. Die Niederlage ist extrem bitter. Das Vertrauen in meine Spieler ist da. In der zweiten Hälfte war bei uns nur ein Spieler über 25 Jahre dabei, es haben extrem viele junge Spieler gespielt. Die Welt ist nicht in Ordnung bei Sturm, wir sind ein Traditionsverein und werden weiter an uns arbeiten."

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