FIFA schwächt Dreifachbestrafung ab

5. März 2016, 15:45
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Verhindern klarer Torchance im Strafraum nicht mehr zwingend mit Ausschluss zu ahnden

Cardiff – Die Regelhüter des Fußball-Weltverbandes FIFA haben die Dreifachbestrafung nach Jahren der Beratung zumindest etwas abgeschwächt. Das International Football Association Board (IFAB) modifizierte die Regel zwölf am Samstag so, dass das Verhindern einer klaren Torchance im eigenen Strafraum nicht mehr zwingend einen Ausschluss zur Folge haben muss. Der fällige Elfmeter bleibt unangetastet.

Bei einem "normalen" Foul kann der Übeltäter vom Schiedsrichter auch nur verwarnt werden, sofern der Versuch unternommen wurde, den Ball zu spielen. Zwingend zur Roten Karten führen weiterhin Aktionen, bei denen gezogen, geschubst oder gehalten wird, der Ball nicht in Reichweite, oder das Foul so brutal ist, dass es überall auf dem Feld mit einem Platzverweis geahndet werden würde.

Bislang war die Verhinderung einer klaren Torchance immer mit einem Elfmeter, der Roten Karte und deshalb auch mit einer automatischen Sperre bestraft worden. Die modifizierte Regel tritt am 1. Juni 2016 in Kraft und soll zunächst in einer zweijährigen Testphase erprobt werden. (sid, 5.3. 2016)

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