Polizist schoss in Bremen eine 17-Jährige an

5. März 2016, 14:57
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Jugendliche nach Operation nicht mehr in Lebensgefahr – Staatsanwaltschaft prüft Notwehrsituation

Bremen – Bei einem Einsatz in der Bremer Altstadt ist eine 17-Jährige von einem Polizisten angeschossen worden. Die Jugendliche sei operiert worden und schwebe nicht mehr in Lebensgefahr, teilte die Polizei am Samstag mit. Die Staatsanwaltschaft prüft jetzt, ob es eine Notwehrsituation war.

Anrainer hatten die Beamten demnach in der Nacht zum Samstag zu dem Mehrfamilienhaus gerufen, weil sich dort mehrere Menschen gestritten und geprügelt hätten. Nach den bisherigen Erkenntnissen sorgten ungebetene Gäste bei der Feier in einer Wohnung für Ärger.

"Als die Polizei eintraf, waren die Störer nicht mehr da", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Bremen, Frank Passade. Als die Polizei vor der Tür stand, hätten die Feiernden in der Wohnung gedacht, die Störenfriede seien wieder da. "Dann wurde die Tür leicht geöffnet und mit einer Gaspistole geschossen."

Ein Polizist habe daraufhin zurückgeschossen. Am Samstag wurden dem Oberstaatsanwalt zufolge weiter Zeugen befragt, um das Geschehen zu rekonstruieren. (APA/dpa, 5.3.2016)

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