Voest-Chef Eder will in 20 Jahren Stahl mit Wasserstoff produzieren

4. März 2016, 14:19
97 Postings

Konzernchef ist "zuversichtlich, dass in 30er-Jahren wasserstoffbasierte Stahlproduktion möglich ist"

Wien/Linz – Die Voestalpine will in 15 bis 20 Jahren über umweltfreundlichere Technologien bei der Stahlerzeugung verfügen, mit denen die CO2-Probleme gelöst wären. "Unsere Forscher und Techniker sind zuversichtlich, dass in den 30er-Jahren wasserstoffbasierte Stahlproduktion möglich ist", sagte Konzernchef Wolfgang Eder den "Oberösterreichischen Nachrichten". "Das würde die CO2-Problematik weitgehend lösen."

Für die 20er-Jahre bräuchte der Stahlkonzern aber "eine Übergangstechnologie, die uns in der Folge einen Umstieg darauf ermöglicht", sagte Eder. Bis 2030 muss die Industrie den Kohlendioxidausstoß um 43 Prozent zurückfahren. "Auf Wasserstoffbasis ist das machbar", so der Voestalpine-Chef. "Alternativen dazu sehen wir nicht."

Die Entscheidung über den Verbleib der Voestalpine-Hochöfen in Linz und Donawitz falle "voraussichtlich 2017/18", so Eder. "Bis 2025 werden wir sicher noch Hochöfen haben." (APA, 4.3.2016)

Share if you care.