16 Tote bei Revolte in Hochsicherheitsgefängnis in Guyana

3. März 2016, 20:19
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Protest gegen Beschlagnahme von Handys

Georgetown – Bei einer Revolte in einem Hochsicherheitsgefängnis in Guyanas Hauptstadt Georgetown sind am Donnerstag 16 Häftlinge getötet worden. Wie die Behörden des südamerikanischen Staats mitteilten, wurden sechs Menschen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Minister für öffentliche Sicherheit, Khemraj Ramjattan, sprach von einer "Krisensituation".

Die Meuterer protestierten gegen die Beschlagnahmung von Handys und anderen verbotenen Gegenständen in ihren Zellen. Der Polizeioffizier Clifton Hicken sagte, die Haftbedingungen in dem aus Holz und Beton gebauten Gefängnis seien "sehr schlecht". Die eigentlich für 775 Gefangene vorgesehene Haftanstalt, in der viele rechtskräftig verurteilte Mörder einsitzen, ist mit mehr als 1.000 Insassen stark überbelegt.

Nach Behördenangaben versuchten Gefangene am Mittwochabend mehrfach, das Gebäude in Brand zu stecken. Am Donnerstag spitzte sich die Lage demnach zu, als Häftlinge ihre Holzbetten zerlegten und auf die Wachleute und Polizisten losgingen. (APA, 3.3.2016)

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