Innsbrucker Uni-Rektor geht "zufrieden" in neue Periode

3. März 2016, 13:39
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Bei Leistungsvereinbarung ab 2018 müsste Steigerung "etwas höher ausfallen", sagt Tilmann Märk

Wien – Der Rektor der Universität Innsbruck, Tilmann Märk, geht mit seinem vom Universitätsrat einstimmig abgesegneten Team in die nächste Rektoratsperiode, die 2020 enden wird. Die vergangenen vier Jahre seien "sehr erfolgreich" gewesen, sagte Märk am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Innsbruck. Dies würden die Zahlen und Indikatoren belegen, etwa seien die Drittmittel auf 50 Millionen Euro gestiegen.

Im Jahr 2003 lagen sie noch bei zehn Millionen Euro . "In den vergangenen zwölf Jahren haben sie sich somit verfünffacht", erklärte er. Und Drittmittel würden immer wichtiger, um "kompetitiv" mit anderen Universitäten bestehen zu können. Märk zeigte sich abermals mit der jüngst ausverhandelten Leistungsvereinbarung für den Zeitraum von 2016 bis 2018 "zufrieden": "Wir haben entsprechend abgeschnitten". Und immerhin habe man erreicht, dass der Status quo ohne Einsparungen gehalten werden könne, was davor nicht immer möglich gewesen sei, so der Rektor.

Freier Hochschulzugang "hohes Gut"

Für die darauffolgende Periode brauche es jedoch eine Steigerung, die "etwas höher ausfallen" sollte, meinte Märk, wiewohl er zu bedenken gab, dass es freilich eines Blickes in die Zukunft bedürfe. Denn schließlich sei es etwa von der Zahl der Studierenden oder der Inflation abhängig. Sollte es keine höhere Steigerung geben, müssten dann wohl Einsparungen vorgenommen werden. Auf die Frage, ob dafür auch weitere Zugangsbeschränkungen infrage kommen könnten, meinte der Rektor: "Ein freier Hochschulzugang ist ein hohes Gut, würde man das ändern wollen, müsste man über die Gesamtsituation reden".

Die Zahl der Studierenden stieg an der Leopold Franzens Universität zuletzt auf rund 28.500, die Zahl der Absolventen lag bei knapp 4.000 pro Jahr. Zudem sei die Innsbrucker Universität international, schließlich kommen rund 40 Prozent der Wissenschafter und Studenten aus dem Ausland.

Als fünf wichtige Ziele für die kommende Rektoratsperiode nannte Märk die Absicherung der Spitzenposition der Uni Innsbruck in Österreich, eine weitere Hebung der Qualität in Forschung und Lehre, die Aufwertung der Lehre, den Ausbau der Infrastruktur sowie die Absicherung der Finanzierung. (APA, 3.3.2016)

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