Brasilien: Firma zahlt fast fünf Milliarden Euro für fatalen Dammbruch

3. März 2016, 06:13
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Zivilklagen und Strafermittlungen deckt das Abkommen nicht ab

Brasilia – Vier Monate nach dem verheerenden Dammbruch in Brasilien hat das Bergbauunternehmen Samarco Schadenersatzzahlungen von umgerechnet 4,7 Milliarden Euro zugestimmt. Der Vereinbarung mit der Regierung schlossen sich auch Samarcos Eigentümer BHP Billiton und Vale an, wie die beteiligten Parteien am Mittwoch mitteilten.

Mit dem Geld sollen die durch die größte Umweltkatastrophe des Landes entstandenen Schäden behoben werden. Vale erklärte, Zivilklagen und Strafermittlungen würden durch das Abkommen nicht abgedeckt.

Anfang November war der Damm eines Abwasserbeckens einer Samarco-Erzgrube gebrochen. Der austretende Klärschlamm begrub ein Dorf unter sich und verseuchte das Tal des Flusses Rio Doce. 19 Menschen kamen ums Leben, hunderte verloren ihre Häuser. (APA, 3.3.2016)

  • Der brasilianische Staat erhält eine Entschädigung von dem Unternehmen, das für die Umweltkatastrophe verantwortlich ist.
    foto: reuters / moraes

    Der brasilianische Staat erhält eine Entschädigung von dem Unternehmen, das für die Umweltkatastrophe verantwortlich ist.

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