Unicode-Konsortium will mehr weibliche Emojis

    2. März 2016, 14:17
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    Beliebte Symbole sollen jetzt auch in Punkto Geschlechterverhältnisse vielfältiger werden

    Rennen nur Männer? Gibt es keine Polizistinnen? Und wo bleibt eigentlich die Weihnachtsfrau? Mit diesen Fragen hat sich das Unicode-Konsortium beschäftigt. Das Gremium ist – unter anderem – für die offizielle Regulierung von Emojis zuständig. Nun kann freilich jeder eigene Emojis entwerfen – etwa basierend auf dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong-Un – das Unicode-Konsortium hat aber insofern Macht, als dass die großen Hersteller von digitalen Tastaturen wie Apple oder Google (Android) sich stark an ihm orientieren.

    Auch mehr Haarfarben

    Nun sollen Emojis eine breitere Diversität im Geschlechterbereich aufweisen. Künftig gibt es neben den erwähnten Läuferinnen, Polizistinnen und der Weihnachtsfrau etwa auch eine größere Bandbreite an Geschäftsfrauen. In den nächsten Schritten sollen andere Haarfarben und Altersklassen berücksichtigt werden. Allerdings befürchtet UniCode laut Washington Post, dass "nur eine gewisse Anzahl von Kombinationen von den größeren Herstellern unterstützt" werde. Denn zu mehr Diversität verpflichten kann Unicode Apple und Co nicht. (red, 2.3.2016)

    • Bald soll es auch Läuferinnen geben
      foto: screenshot/emojipedia

      Bald soll es auch Läuferinnen geben

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