Keine Bürgermeister-Stichwahl in Hall und Mils

2. März 2016, 13:34
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FPÖ-Kandidat einigt sich mit Haller ÖVP-Bürgermeiaterin auf Arbeitsübereinkommen, in Mils ebenso

Hall in Tirol/Mils – In Hall und Mils wird es am 13. März zu keinen Bürgermeisterstichwahlen kommen. In beiden Gemeinden verständigten sich die Herausforderer mit den bis dato amtierenden Ortschefs auf ein Arbeitsübereinkommen.

Er habe sich mit ÖVP-Bürgermeisterin Eva-Maria Posch auf ein "Arbeitsübereinkommen zum Wohle aller Haller" geeinigt, erklärte FPÖ-Kandidat Karl-Ludwig Faserl gegenüber ORF Radio Tirol am Mittwoch. Mit dem Übereinkommen spare man nicht nur bei den Wahlkampfkosten, sondern vermeide auch Lagerdenken und "böses Blut", so Faserl. Ein Koalitionspakt sei das Übereinkommen jedoch nicht. Auch das Amt des Vizebürgermeisters sei nicht mitverhandelt worden, betonte der Freiheitliche. Diesbezüglich werde er aber mit den anderen Fraktionen sprechen.

Arbeitsübereinkommen

Ähnlich ist die Situation in Mils: Dort habe Herausforderer Christian Pittl mit dem bisherigen ÖVP-Bürgermeister Peter Hanser ebenfalls ein Arbeitsübereinkommen ausgehandelt, berichtete der ORF.

In 23 der 277 Gemeinden hatte bei den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen am Sonntag keiner der Bürgermeisterkandidaten die absolute Mehrheit erlangt. Am 13. März müssen sich daher jeweils die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen einer Stichwahl stellen. Jetzt bleiben nur mehr 21. (APA, 2.3.2016)

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