Abzocke mit Falschmeldung über Selbstmord von Stefan Raab

2. März 2016, 11:11
19 Postings

Betrüger wollen damit Nutzerdaten sammeln – nicht erste falsche Todesmeldung zu diesem Zweck

Auf Facebook versuchen Übeltäter wieder einmal, eine gefälschte Todesmeldung zu lancieren. Dieses Mal ist es der beliebte ProSieben-Moderator Stefan Raab, der "wegen zu großen Stresses" Suizid begangen haben soll. Nähere Informationen gibt es hinter einem Link. Dieser dient jedoch nur dazu, Nutzerdaten für betrügerische Zwecke zu sammeln. Die Cyberkriminellen geben sich allerdings große Mühe, authentisch zu wirken, wie das Portal Mimikama berichtet. So scheint es, als ob die Statusmeldung von der offiziellen ProSieben-Webseite stammt.

Nicht erster Todesfall

Die Masche hat bereits Tradition: So wurde vor etwas mehr als einem Jahr vermeldet, dass Schlagerstar Andreas Gabalier bei einem Autounfall ums Leben gekommen war. Eine Versicherungswebsite behauptet außerdem, Western-Ikone Bud Spencer wäre gestorben – und schaffte damit über 12.000 Shares. Die Falschmeldungen zeigen auch, wie viele Nutzer Nachrichten weiterverbreiten, ohne auf authentische Quellen zu achten oder sie durch klassische Medienseiten zu überprüfen. (red, 2.3.2016)

  • Die Statusmeldung wirkt, als stamme sie von der offiziellen ProSieben-Website
    foto: screenshot via mimikama

    Die Statusmeldung wirkt, als stamme sie von der offiziellen ProSieben-Website

Share if you care.