Milliardärs-Ranking: Zuckerberg ist größter Gewinner der Superreichen

2. März 2016, 07:42
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Nach Schätzung von "Forbes" ist Zuckerbergs Vermögen auf nun 44,6 Milliarden Dollar gestiegen

Die Tech-Unternehmer Mark Zuckerberg und Jeff Bezos rollen das Milliardärs-Ranking des "Forbes"-Magazins auf. Doch auf dem Spitzenplatz der Liste der Superreichen bleibt alles beim Alten: Microsoft-Mitgründer Bill Gates bleibt der reichste Mensch der Welt. Reichster Österreicher ist Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz auf dem 64. Gesamtrang.

Bezos und Zuckerberg schafften es erstmals in die Top-Ten

In dem am Dienstag veröffentlichten Milliardärs-Ranking des US-Magazins ist Facebook-Chef Mark Zuckerberg (31) der größte Gewinner. Nach Schätzung von "Forbes" ist Zuckerbergs Vermögen im Vergleich zum Vorjahr um 11,2 auf nun 44,6 Milliarden Dollar (41 Mrd. Euro) gestiegen – damit hat er sich um zehn Plätze auf Rang 6 verbessert.

Auch Amazon-Chef Jeff Bezos (52) zählt in diesem Jahr zu den Überfliegern. Sein Reichtum nahm "Forbes" zufolge um 10,4 auf 45,2 Milliarden zu, was ihm einen Sprung von Rang 15 auf 5 bescherte. Bezos und Zuckerberg schafften es erstmals in die Top-Ten.

Der Reichste unter den Superreichen bleibt indes Microsoft-Mitgründer Bill Gates (60). Sein Vermögen wird von "Forbes" auf 75 Mrd. Dollar (69 Mrd. Euro) geschätzt. Damit ist Gates' Reichtum zwar um 4,2 Mrd. Dollar geschrumpft. Dennoch reicht es, um den Spitzenplatz in der Liste zu behaupten, die er in 17 der letzten 22 Jahre anführte.

Insgesamt zählte "Forbes" 1.810 Milliardäre

Auf Platz 2 schob sich der spanische "Zara"-Modemagnat Amancio Ortega (79) vor. Er erhöhte sein Vermögen laut "Forbes" um 2,5 auf 67 Mrd. Dollar. Dahinter folgen mit 60,8 und 50 Mrd. Dollar der US-Starinvestor Warren Buffett (85) und der um zwei Plätze abgerutschte mexikanische Telekom-Tycoon Carlos Slim Helu (76), Mehrheitseigentümer der Telekom Austria. Beide büßten deutlich ein – mit einem Rückgang um 27,1 Milliarden war Slim der größte Verlierer unter den Superreichen, schätzt das Magazin.

Insgesamt zählte "Forbes" 1.810 Milliardäre, nach 1.826 im Vorjahr. Das Vermögen, auf das es die Superreichen gemeinsam bringen, schrumpfte von 7,05 auf 6,48 Billionen Dollar. Es gab 198 Newcomer in der Liste. Mit 70 neuen Milliardären kommen die meisten davon aus China. 32 Amerikaner und 28 Deutsche kamen dazu. Die Anzahl der Frauen im Ranking sank zum Vorjahr von 197 auf 190.

Dietrich Mateschitz (71), dem 49 Prozent an Red Bull gehören, hat sich im weltweiten Ranking vom 116. auf den 64. Platz verbessert. Zweitreichster Österreicher ist der Gründer des Glücksspielkonzerns Novomatic, Johann Graf, mit 8 Mrd. Dollar (Platz 144). An 638. Stelle liegt die Kaufhaus-Erbin Heidi Horten mit 2,7 Mrd. Dollar. Der gebürtige Linzer Helmut Sohmen schafft es als Großreeder in Hongkong mit seinen 2,3 Mrd. Dollar als 771. ebenfalls noch unter die reichsten Tausend. Ebenfalls auf der "Forbes"-Liste stehen Andritz-Chef Wolfgang Leitner (Rang 1.198, 1,5 Mrd. Dollar) und L'Occitane-Eigentümer Reinold Geiger mit 1,3 Mrd. Dollar auf Rang 1.367.

Schätzungen der Redaktion

Das einmal jährlich in der Printausgabe, aber laufend im "Forbes"-Onlineportal aktualisierte Ranking basiert auf Schätzungen der Redaktion des Magazins. Dazu werden Vermögenswerte wie Aktien, Immobilien, Kunstgegenstände oder auch Luxusgüter wie Jachten bewertet. Die Zahlen erheben keinen Anspruch auf volle Genauigkeit, weil die meisten Informationen aus öffentlichen Quellen stammen und nicht alle Reichen darüber hinaus zur Zusammenarbeit bereit sind. (APA, 2.3. 2016)

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    foto: ap
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