Boxenstopp für die Linzer Torte

1. März 2016, 17:44
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Sanfter Relaunch der süßen Botschafterin der Stadt

Wenn in der Linzer Herrenstraße gehuldigt und lobgepriesen wird, so passiert dies meist in dem dort angesiedelten Bischofshof. Und doch gibt es Tage, an denen ein Halleluja nicht nur bei der Geistlichkeit, sondern auch in unmittelbarer Nachbarschaft erklingt. Am Dienstag präsentierte der Linzer Traditionskonditor Leo Jindrak gemeinsam mit den führenden Tourismusverantwortlichen einen sanften Relaunch der süßen Botschafterin der Stadt: Die Linzer Torte gibt es nun auch in der Kunstdose. Der Linzer Zeichner und Maler Johann Jascha hat dafür kräftig im Farbtopf gerührt und der Kuchenbox einen gelb-roten Anstrich samt einem Linzer-Torte-Schriftzug am Deckel verpasst. 8,10 Euro kostet das "Sammlerstück" – 2017 darf sich ein anderer Linzer Künstler beweisen.

Die Rezeptur an sich ist aber selbst für findige Touristiker tabu. Geblieben ist daher das charakteristische Teiggittermuster – Mehl, Butter, Zucker, geröstete Nüsse sowie Ribiselmarmelade sind weiter die wichtigsten Zutaten. Und mag auch der erste Bissen staubtrocken (Mürbteig) sein und erst viel später die Ribiselmarmelade die Geschmacksnerven entspannen: Für Tourismusdirektor Georg Steiner bleibt die Linzer Torte ein "Geschenk des Himmels". (mro, 2.3.2016)

  • Selbe Fülle, neue Hülle: mehr Kunstgenuss für Mürbteigfreunde.
    foto: linz tourismus

    Selbe Fülle, neue Hülle: mehr Kunstgenuss für Mürbteigfreunde.

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