Ein Sechspunkter zwischen Grödig und Ried

1. März 2016, 17:37
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Im Tabellenkeller geht es eng zu, das Schlusslicht aus Salzburg empfängt die nur drei Punkte davor liegenden Innviertler

Grödig – Die SV Grödig liegt erstmals seit dem Aufstieg 2013 am Tabellenende der Fußball-Bundesliga. Zwölf Runden vor Saisonende wollen die Salzburger jedoch keine Panik aufkommen lassen. In der ersten englischen Woche des Frühjahrs empfängt man zunächst am Mittwoch (18.30 Uhr) die SV Ried.

Nach nur einem Punkt aus den vergangenen sechs Runden rutschte Grödig nach dem 2:3 gegen Rapid auf den zehnten Platz ab, punktegleich mit dem Neunten WAC. Ried ist mit nur drei Punkten Vorsprung auf das Schlusslicht Siebenter. Man spricht in so einem Fall von einem Sechspunkte-Spiel.

"Wenn man bei der letzten Runde auf die Tabellensituation geschaut hat, dann hat man gesehen, dass man innerhalb von fünf Minuten von Platz sieben auf zehn durchgereicht werden kann. Das kann uns am Mittwoch auch passieren", gab Ried-Trainer Paul Gludovatz. die Kassandra. Er kassierte zuletzt mit seiner Mannschaft ein 0:1 gegen Sturm Graz, wobei sich die Oberösterreicher vom Schiedsrichter-Team klar benachteiligt sahen.

Dennoch ist die Bilanz von Ried in den jüngsten Spielen klar positiv. Nur zweimal ging man in den vergangenen neun Runden als Verlierer vom Feld. In Grödig muss Gludovatz auf die gesperrten Nico Antonitsch und Alberto Prada verzichten.

Bei Grödig schöpft Trainer Peter Schöttel aus dem Vollen. Die ärgerliche, erst in den letzten Minuten zustandegekommene Niederlage bei Rapid soll abgehakt sein, der Nachzügler wollte das Positive in die kommenden Aufgaben mitnehmen. "Das werden wir gegen die SV Ried in die Waagschale werfen müssen", so Schöttel. Der Gegner sei vor allem bei langen Bällen und Standards brandgefährlich. "Meine Mannschaft wird alles geben, um vom Tabellenende wegzukommen." Im nächsten Match wird das wohl kaum möglich sein: Am Samstag geht es für Grödig auswärts bei Salzburg weiter. (APA, red – 1.3. 2016)

Technische Daten und mögliche Aufstellungen:

SV Grödig – SV Ried (Grödig, DAS.GOLDBERG-Stadion, 18.30 Uhr, SR Hameter). Bisherige Saisonergebnisse: 4:1 (h), 0:1 (a).

Grödig: Swete – T. Kainz, Maak, D. Baumgartner, Strobl – Brauer, Rasner – Ofosu, Kerschbaum, Goiginger – Derflinger

Ersatz: Strasser – Strauss, Schütz, Denner, Völkl, Djuric, B. Sulimani

Ried: Gebauer – Janeczek, Reifeltshammer, Filipovic – Hart, Trauner, Polverino, Honsak – Kreuzer, Elsneg – Fröschl

Ersatz: Durakovic – Streker, Bergmann, Schubert, Brandner, Sikorski, Gavilan

Es fehlen: Antonitsch, Prada (beide gesperrt), Ziegl (im Aufbautraining), Möschl (Zerrung), Walch (Trainingsrückstand)

Fraglich: Reifeltshammer (Zehenverletzung)

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