Khol kritisiert Fischers Südamerika-Reise

1. März 2016, 16:26
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Angesichts internationaler Kritik an Österreich in der Flüchtlingskrise fordert der ÖVP-Kandidat einen "patriotischen Schulterschluss"

Salzburg – ÖVP-Präsidentschaftskandidat Andreas Khol hat bei einer Diskussionversanstaltung der "Salzburger Nachrichten" am Dienstag Bundespräsident Heinz Fischer für dessen Staatsbesuche in Kuba und Kolumbien kritisiert. Wäre er Bundespräsident, wäre Khol "nicht nach Kuba gefahren und auch nicht nach Kolumbien zu einem Zeitpunkt, wo wir in der internationalen Kritik stehen".

Stattdessen hätte er die Klubchefs angesichts der aktuellen Flüchtlingskrise aus dem Parlament in die Hofburg geladen und gesagt, "jetzt ist der Moment: Die Regierung hat endlich eine einheitliche Linie, eine solidarische Linie."

Khol forderte von den Parlamentsparteien, sich in einem "patriotischen Schulterschluss" hinter die Regierung zu stellen. Als Präsident würde er in dieser Situation international um Verständnis für Österreich werben. (red, 1.3.2016)

  • Andreas Khol fordert einen "patriotischen Schulterschluss".
    foto: standard/cremer

    Andreas Khol fordert einen "patriotischen Schulterschluss".

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