Wenn der echte Hund den vierbeinigen Roboter vertreibt

1. März 2016, 09:26
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Haustier von Android-Mitgründer Andy Rubin mag die mechanischen Hunde von Boston Dynamics offenbar nicht besonders

Die mittlerweile zu Alphabet (Google) gehörende Firma Boston Dynamics hat sich einen ausgezeichneten Ruf im Bereich der Robotik erarbeitet. Das Unternehmen arbeitet an einer Reihe unterschiedlicher Maschinen. Einige sind humanoid und könnten etwa genutzt werden, um Menschen kleinere Aufgaben abzunehmen; andere sind nach tierischen Vorbildern modelliert. Dazu gehört zum Beispiel "Spot", ein hundeähnlicher Roboter, der über vier hydraulische Beine und einen Kopf mit einer ganzen Armada an Sensoren verfügt.

Bellen und Umkreisen

Ein neues Video zeigt nun, was passiert, wenn "Spot" auf einen echten Hund trifft. Spoiler: Der nicht-maschinelle Vierbeiner ist von dem komisch aussehenden, sich etwas wacklig bewegenden Kollegen alles andere als begeistert. Bei dem Hund handelt es sich um ein Haustier, das Roboter eigentlich recht gut kennen dürfte: Denn das Tier gehört Android-Mitgründer Andy Rubin, der einst bei Google für Roboter zuständig war. "Sein Bellen wirkt vielleicht harmlos, ist aber eine Warnung", kommentiert TheVerge.

jurvetson

Sekkierte Roboter

Tatsächlich lassen die Forscher von Boston Dynamics nichts unversucht, um den Zorn der Roboter auf die Menschheit zu ziehen. So werden Roboter regelmäßig sekkiert, indem ihnen beispielsweise Kartons aus der Hand geschlagen werden. Auch "Spot" musste schon Angriffe über sich ergehen lassen – in früheren Videos war etwa zu sehen, wie Boston Dynamics-Mitarbeiter ihm einen Bauchtritt verpassten. Aber: Das soll alles der Forschung dienen – nämlich der Frage, wie Roboter auf Hindernisse und Komplikationen reagieren. (red, 1.3.2016)

  • Andy Rubins Hund (rechts) ist kein großer Freund von Roboter "Spot"
    foto: screenshot

    Andy Rubins Hund (rechts) ist kein großer Freund von Roboter "Spot"

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